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NWZonline.de Region

Punkten mit Stil, Sympathie und Toleranz

23.04.2019

Bremen Stil hat er – keine Frage. Im bunt gemustertem Hemd, grüner Chinohose und weißen Sneakern tritt Marcel Heuer ins Foyer der NWZ. Dazu ein herzliches Lachen und schon hat der 35-jährige Bremer alle Blicke sicher. Nicht nur mit Stil, auch mit Sympathie kann er punkten. Doch um sein Ziel zu erreichen, reicht nicht allein gutes Aussehen, das weiß er. Offenherzig, tolerant und klug: So will Marcel „GQ Gentleman 2019“ werden.

Auf Anhieb in die Top 10

„Ein Gentleman ist redegewandt, charmant und überzeugt durch seine smarte Art“, betont der Bremer. Und genau das ist im Wettbewerb gefordert, welchen das Männermagazin GQ jährlich ausruft.

Von über 1000 Bewerbern hat Marcel es auf Anhieb in die Top 10 geschafft. Nach einem Online-Voting, das seit April läuft, muss er sich im Juni noch zwei Tage lang einer Jury stellen.

Vor imposanter Kulisse, nämlich im und am Casino Baden-Baden, müssen die Kandidaten dann Prüfungen bestreiten und zeigen, dass sie den Titel „Gentleman“ verdient haben. Was ihn dort erwartet, weiß Marcel Heuer noch nicht genau. Sportlich wird es auf jeden Fall, außerdem steht ein Allgemeinwissenstest an. „Im letzten Jahr gab es auch ein Fotoshooting vor einem laufenden Helikopter“, weiß Heuer. Für alle modischen Eventualitäten ist er gut vorbereitet.

Marcel Heuer aus Bremen will „GQ Gentleman 2019 werden. (Foto: Torsten von Reeken)

Sich selbst bezeichnet er als Gentleman alter Schule. Frauen die Tür aufhalten oder in der Bahn den Sitzplatz anbieten gehört ebenso dazu, wie allen Menschen mit Respekt und Toleranz begegnen. „Als Gentleman ist es schon wichtig, jedem auf Augenhöhe zu begegnen.“ Er selbst mache sich immer sein eigenes Bild. Eine offene Art ist ebenso Gentleman-like. „Ich bin eine Frohnatur, jeden Tag“, sagt Heuer und lacht verschmitzt. Im Job sei er immer per „Du“.

Gut gekleidet zu sein ist für den Bremer aber auch selbstverständlich, immerhin arbeitet Heuer als Sales Manager bei einem französischen Modeunternehmen. „Stil ist bei Gentlemen absolut wichtig.“ Ebenso wie ein gewisses Interesse an Gesellschaftsthemen und Politik unerlässlich sei.

Der Gentleman von heute trägt übrigens nicht ständig nur einen Anzug. Langweilig sei etwas, das ein Gentleman nie sein dürfe, betont Heuer. Ein kleines Geheimnis gibt er dann noch preis: „Früher in der Schule war ich Mister Jogginghose“, meint der Bremer und grinst. Jogginghosen hat er heute auch noch im Schrank, trägt diese aber nur in Kombination mit dem Sofa.

Also – unterm Strich – das Wesen eines Gentleman ist vielfältig. „Man kann es vergleichen mit gutem Essen“, erklärt der 35-Jährige. „Damit es schmeckt, braucht es von jeder Zutat ein bisschen – aber nicht zu viel.“

Und wie kommt das bei der Damenwelt an? „Kommt drauf an, wen sie vor sich haben“, sagt Heuer und lacht. Wenn man als Typ gut ankommt, gilt das auch für die Gentleman-Art.

Dass sich Heuer für den Titel „GQ Gentleman“ beworben hat, hat einen ganz besonderen und emotionalen Hintergrund. Im vergangenen Jahr verstarb sein Vater. „Mein Papa war der größte Gentleman und das absolute Vorbild.“ Sein Vater habe ihm die Ideale vorgelebt.

Mit dem Titel in der Tasche wolle er seinem Vater zeigen, dass dieser alles richtig gemacht habe und er viel von ihm gelernt habe.

Foto auf dem Titelblatt

Die GQ hatte Heuer ständig vor Augen: „Mein eineiiger Zwillingsbruder hat sich die Zeitschrift immer gekauft“, sagt der Bremer. Da mal auf dem Titel zu landen, wäre schon toll. Das wäre aber nicht das einzige: Wenn Heuer am 18. Juni den Titel ergattert, könnte auf ihn ein glamouröses Jahr warten. Der „GQ Gentleman des Jahres“ ist nicht nur bei Events dabei, sondern auch Model oder Markenbotschafter.

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Tonia Hysky Redakteurin / Politikredaktion
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