Bremen - Der Mann, der am Samstagabend in der Bremer Innenstadt vermutlich wegen einer Wette von einer Brücke in die Weser gesprungen ist, wird weiterhin vermisst. Das teilte die Polizei am Montagvormittag auf Anfrage mit. Die Suche werde den ganzen Montag fortgesetzt. Man gehe allerdings davon aus, den 32-Jährigen nur noch tot bergen zu können.

Nach derzeitigen Erkenntnissen stand der Bremer zusammen mit einem 44 Jahre alten Freund gegen 22.30 Uhr auf Bürgermeister-Smidt-Brücke. Laut Aussagen von Passanten und dem 44-Jährigen, wetteten sie, wer von den beiden sich traue, zur Abkühlung von der Brücke in die Weser zu springen. Der Jüngere zog sich daraufhin die Schuhe aus, sprang ins Wasser und verschwand mit der Strömung. Polizei, Feuerwehr und DLRG suchten bislang vergeblich nach dem Mann.

Der Suchradius wurde inzwischen laut Bremer Polizei durch Berechnungen von Strömungen und Fließgeschwindigkeit der Weser eingegrenzt und festgelegt. Um Schaulustige abzuhalten, gibt die Polizei das genaue Suchgebiet nicht bekannt.