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NWZonline.de Region

Dornumer Mühle: Flügelabbruch teurer als erwartet

11.07.2019

Dornum Der Verein „Bockwindmühle von 1626 – Herrlichkeit Dornum“ hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: In gerade einmal zwei Monaten soll seine stark beschädigte Mühle wieder vollständig repariert sein – und das, obwohl der Verein noch nicht einmal das Geld für alle Arbeiten zusammen hat. Der eng gesteckte Zeitplan passt jedoch zu dem Optimismus, den seine Mitglieder am Dienstag bei einem Pressegespräch verbreiteten. „Wir werden einen Weg finden“, betonte der frühere Vorsitzende Onno Poppinga.

Am Sonntag um 12.30 Uhr war mitten im Betrieb ein Flügel der Dornumer Bockwindmühle abgebrochen und hatte einen weiteren sowie das Mühlendach und das darunter liegende Müllerhaus beschädigt. Die anfangs veranschlagte Schadenssumme von höchstens 50 000 Euro wurde inzwischen auf etwa 60 000 Euro korrigiert. Außerdem hat sich der Verein nun dazu entschlossen, die verbleibenden drei Flügel an diesem Freitag um 8 Uhr abzumontieren.

Verein startet Spendenaufruf

Der Verein „Bockwindmühle von 1626 – Herrlichkeit Dornum“ ruft die Bevölkerung zum Spenden auf, um das fast 400 Jahre alte Bauwerk wieder in Betrieb nehmen zu können. Geld überweisen kann man auf die Konten des „Bockwindmühlen-Verein Dornum e.V.“ bei der Sparkasse Aurich-Norden (IBAN-Nummer DE 18 28 35 00 00 01 45 50 08 07) oder bei der Raiffeisen-Volksbank Fresena unter der IBAN-Nummer DE 55 28 36 15 92 10 02 32 91 01.

Außerdem gibt es bei der Mühle, die an der Bahnhofstraße in Dornum steht, eine Sammelbox, die regelmäßig geleert wird. Auf Wunsch stellt der Verein Spendenbescheinigungen aus.

Ein Drittel der anstehenden Reparaturkosten soll der Mühlenfonds des Landkreises Aurich tragen, in den alle Gemeinden im Kreis einzahlen, die über öffentliche, historische Mühlen verfügen. Das zweite Drittel soll die Gemeinde Dornum als Eigentümerin tragen, vorausgesetzt, der Rat stimmt dem zu, wie Bürgermeister Michael Hook (parteilos) erklärte. Als problematisch gilt aber vor allem das letzte Drittel, das der Verein in Eigenleistung und mithilfe von Spenden stemmen will.

Was die Ursache für den Flügelbruch angeht, hat sich inzwischen der Anfangsverdacht bestätigt: Eindringendes Wasser hatte das Erlenholz an der Bruchstelle mürbe gemacht, was laut dem 96 Mitglieder zählenden Verein trotz jährlicher Inspektionen äußerlich nicht zu sehen war. Mit der genaueren Untersuchung der Mühle sollen jetzt die Gemeinde sowie das Norder Büro Karstenarchitekten beauftragt werden, das auch schon bei der großen und Hunderttausende Euro umfassenden Sanierung vor acht Jahren zuständig war. Dabei soll auch überprüft werden, ob die Unwucht der Flügel am Sonntag weitere Schäden an dem Bauwerk verursacht oder dessen Standsicherheit beeinträchtigt hat.

Fest steht bereits jetzt, dass die fast 400 Jahre alte Bockwindmühle vier neue Flügel bekommen soll, vermutlich aus Douglasienholz, kündigte Poppinga an. Dieses Material gelte als besonders verlässlich.

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