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Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft US-Star Malinin mit Wunderkür zu Eiskunstlauf-WM-Gold

US-Star Ilia Malinin gilt als «Gott der Vierfachsprünge».

US-Star Ilia Malinin gilt als «Gott der Vierfachsprünge».

Graham Hughes/The Canadian Press/AP

Montréal (dpa) – Der amerikanische Eiskunstläufer Ilia Malinin hat mit einer beeindruckenden Kür den WM-Titel geholt. Der 19-Jährige zeigte bei im kanadischen Montréal sechs makellose Vierfachsprünge und wurde mit einer Kür-Rekordpunktzahl sowie der Goldmedaille belohnt. «Das bedeutet mir sehr viel», sagte der Sieger des Grand-Prix-Finales.

Die vergangenen paar Wochen seien eine mentale und physische Herausforderung für ihn gewesen. Er habe überlegt, ob er überhaupt nach Montréal zur WM reisen sollte. «Als ich auf das Eis kam, wusste ich nicht, was passieren würde. Ich könnte die Kür meines Lebens laufen oder es könnte total schiefgehen», sagte Malinin.

Es ging nicht schief. Malinin lag in der Endabrechnung fast 24 Punkte vor Yuma Kagiyama aus Japan. Dritter wurde der französische Europameister Adam Siao Him Fa, der nach einem missglückten Kurzprogramm nahezu aussichtslos 19. gewesen war.

Schwere Sprünge dabei

Seinem Spitznamen als «Gott der Vierfachsprünge» machte Malinin aber wieder alle Ehre. Unter den Sprüngen mit jeweils vier Umdrehungen war auch der schwerste: der Axel. Und die Fans im Bell Centre in Montréal tobten, als Malinin einen Sprung nach dem anderen scheinbar mühelos aufs Eis zauberte. Am Ende des Programms zur Musik aus der Serie «Succession» ließ sich der Amerikaner aufs Eis fallen. Es schien, als könne er selbst nicht fassen, was er soeben geschafft hatte.

Die US-Eistänzer Madison Chock/Evan Bates verteidigten ihren WM-Titel mit einer ausdrucksstarken Kür zu «Time» von Pink Floyd. Silber ging an die Kanadier Piper Gilles/Paul Poirier, die zwar die Kürwertung gewannen, aber insgesamt hinter den Konkurrenten blieben. Die Europameister Charlene Guignard/Marco Fabbri aus Italien ertanzten sich Bronze.


Nikita Starostin (Dortmund) und die Eistänzer Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan (Oberstdorf) konnten den letzten Wettkampftag der WM nur von der Tribüne verfolgen: Sie hatten sich nicht für das Finale qualifiziert. 

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