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NWZonline.de Region

E-Autos Und Die Folgen: Emden will Konzept für gute Zukunft

23.01.2019

Emden Die im November bekannt gewordenen Pläne des VW-Konzerns zur Umrüstung des Emder Werkes (rund 9000 Mitarbeiter) auf Elektroautos (ab 2022) stellt Emden und die Region vor große Herausforderungen. Das wurde am Dienstagabend bei der Regionalkonferenz „Standort. E-Fahrzeug. Zukunft“ im Forum „The Hub Emden“ der Wirtschaftsförderung deutlich.

Die Entscheidung von VW bedeute eine „Zeitenwende“ für Emden und Ostfriesland, sagte Emdens Oberbürgermeister Bernd Bornemann. Man müsse als Region diese Chance nutzen, an einem Strang ziehen und bei einem zu erarbeitenden regionalen Konzept auch die Zulieferer und die Hochschule einbeziehen. Kurzfristig müsse es darum gehen, eine Batteriezellenfertigung nach Emden zu holen. Daran werde in Hannover intensiv gearbeitet, sagte die Referatsleiterin Gabriele Recker aus dem Wirtschaftsministerium in Hannover.

Auch Hochschulpräsident Prof. Gerhard Kreutz plädiert für ein umfassendes Konzept.

VW habe eine „ganz wichtige, richtige Weichenstellung“ gemacht, betonte Werkleiter Andreas Dick, dies sei „eine Chance für die Region“. Es gehe perspektivisch um „über 300 000 Autos“. Wichtig sei, Zulieferer für die neue Ära anzusiedeln. IHK-Präsident Dr. Bernhard Brons plädierte dafür, „auch über VW hinauszudenken“. Es sei wichtig, junge Leute in der Region zu halten. Dazu müsse man Arbeitsplätze schaffen und sichern.

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Ronald Brandes vom Branchenverbund Automotive Nordwest deutete an, dass man in Emden zu spät auf die neue Entwicklung reagiert habe. Der Rückstand sei aber aufholbar.

Bei der Belegschaft im Emder Werk herrschen Ängste, aber auch Zuversicht, berichtete Betriebsratsvorsitzender Manfred Wulff. Wenn erst einmal die Investitionen konkret umgesetzt würden, werde „die Euphorie Überhand gewinnen“, schätzt er. Dann werde es darum gehe, die Elektroautos zu bauen - und zu verkaufen.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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