ESCHEDE - An diesem Dienstag gedenken Hinterbliebene, Überlebende und Helfer in Eschede des ICE-Unglücks vor zehn Jahren. Sie treffen sich an der Gedenkstätte an der ICE-Trasse, um zum Unfallzeitpunkt um 10.58 Uhr eine Schweigeminute einzulegen. Damit diese nicht gestört wird, will die Bahn zwei ICE-Züge umleiten. Um 11.30 Uhr beginnt eine Gedenkfeier, bei der auch Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sprechen wird. Um 13.30 Uhr findet in der Kirche St. Johannis in Celle ein ökumenischer Gottesdienst statt.
Am 3. Juni 1998 kamen 101 Menschen ums Leben, als der ICE 884 „Wilhelm Conrad Röntgen“ auf der Fahrt von München nach Hamburg kurz vor Eschede wegen eines gebrochenen Radreifens entgleiste und gegen eine Betonbrücke prallte.
