Berlin/Remlingen - Berater des Bundesumweltministeriums empfehlen, den im ehemaligen Bergwerk Asse eingelagerten Atommüll dort zu belassen. Nach neueren Analysen könne eine Gefährdung der Bevölkerung durch einen Verbleib der Abfälle unter Tage ausgeschlossen werden, zitiert der „Spiegel“ aus einem Papier der Strahlenschutzkommission (SSK) zur Stilllegung der Anlage in Niedersachsen.

In der Asse lagern seit Jahrzehnten Tausende Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. 2013 beschloss der Bundestag, sie bergen zu lassen. Dieses langwierige und teure Unterfangen berge aus Sicht der Strahlenschutzexperten aber ein höheres Risiko für Beschäftigte und Bevölkerung der Region, als den Müll dort zu lassen.