Oldenburg - Alles Käse: 30 Sachverständige haben in Oldenburg am Institut für Lebensmittelqualität der Landwirtschaftskammer Niedersachsen etwa 180 verschiedene Käseproben unter die Lupe genommen. Es nahmen Vertreter aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen teil. Rechtliche Grundlage ist die Käseverordnung, auf deren Grundlage in den einzelnen Bundesländern diese Qualitätsprüfung monatlich gemacht wird. Niedersachsen prüft monatlich gemeinsam mit Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Zu den Prüfkriterien gehören Konsistenz, Geruch und Geschmack sowie das innere und äußere Aussehen, zum Beispiel die Lochung. Chemisch-physikalisch werden die Käse auf Fettgehalt und Trockenmasse untersucht, ergänzt durch einige mikrobiologische Untersuchungen.

„Diese Prüfungen dienen unter anderem dem Verbraucherschutz und sollen sicherstellen, dass die vorgeschriebenen Merkmale und Kriterien eingehalten werden. Weiterhin werden diese Daten ausgewertet und für die Prämierungen der Prüfungsbesten herangezogen“, betont Walter Hollweg, Pressesprecher der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Der Prüfungsort wechselt jährlich. In diesem Jahr organisierte turnusmäßig die Überwachungsstelle für Milch- und Milcherzeugnisse des Landes Niedersachsen diese sensorische Qualitätsprüfung.