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NWZonline.de Region

Forscher fangen dicken Fisch

09.02.2016

Oldenburg Erneuter großer Erfolg für die Oldenburger Meeres- und Küstenforschung: Gleich vier von landesweit sechs bewilligten Forschungsverbünden stehen unter der Federführung der Universität Oldenburg. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium und die Volkswagen-Stiftung unterstützen sie in den kommenden vier Jahren mit insgesamt rund 5,1 Millionen Euro aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab. Insgesamt hatten sich 21 Forschungskonsortien mit ihren Projektideen um eine Förderung beworben.

„Vier von landesweit sechs geförderten Verbünden sind am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg angesiedelt – ein eindrucksvoller Beleg für die herausragende Qualität unserer interdisziplinären Forschung auf diesem Feld“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper. Er unterstrich, die Themen der ausgewählten Projekte seien sowohl wissenschaftlich als auch für die Zukunft der Küstenregionen und für die gesamte Gesellschaft höchst relevant.

Vielfältigen Fragen wollen die Oldenburger Wissenschaftler – gemeinsam mit Kooperationspartnern aus dem In- und Ausland sowie Kollegen des ICBM und des Instituts für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU) der Universität – nachgehen: Was bedeutet es für ein marines Ökosystem, wenn eine Meerestierart klimabedingt allmählich eine andere verdrängt? Wer verursacht den Plastikmüll an den Küsten im Nordwesten Deutschlands, wie verteilt er sich, und wie lässt er sich vermeiden? Welche Nährstoffe gelangen durch das Grundwasser von den Inseln ins Meer, und wie verändert sich dadurch die Nährstoffzusammensetzung der Küstenmeere? Und: Gelangt tatsächlich immer weniger Licht in den küstennahen Ozean, und was bedeutet eine geringere Lichtintensität für das Ökosystem an der Nordseeküste?

Letztere Frage wird das Projekt „Verdunkelung des Küstenmeeres“ unter Leitung von Prof. Dr. Oliver Zielinski untersuchen. Er geht davon aus, dass die Lichtdurchflutung der Nordsee auch in deren Küstengewässern stetig abnimmt. Erforscht ist dies bisher nicht – ebenso wenig wie die Konsequenzen. Die Forscher werden die Zeitspanne der zurückliegenden 100 Jahre analysieren und eine Prognose für die nächsten 100 Jahre erarbeiten.

Norbert Wahn
Redakteur
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2097

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