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NWZonline.de Region

Lies freut sich über den Rückhalt

16.10.2017

Friesland Es ist schon eine Weile her, dass die SPD an einem Wahlabend Grund zum Feiern hatte. Doch Frieslands SPD-Kandidat Olaf Lies hatte am Sonntagabend viel Anlass zum Jubeln: Er hat im Wahlkreis 70 Friesland-Jade weit über 50 Prozent der Erststimmen auf sich vereint. „Was für ein toller Rückhalt aus meinem Wahlkreis“, freute er sich. „Dieses tolle Signal motiviert mich doppelt, dreifach, fünffach. . .!“

Den Wahlabend verbrachte er in Hannover – und hatte doch stets ein halbes Ohr in Friesland. „Man weiß ja doch nie, wie die Wähler-Stimmung letztlich ist – obwohl ich im Wahlkampf sehr präsent vor Ort war“, meint er. Sein Wunsch, weiter Wirtschaftsminister zu bleiben und vieles, was er in den vergangenen vier Jahren angeschoben hat, aber nicht zu Ende bringen konnte, nun abzuschließen, dürfte in Erfüllung gehen: „Mein Wahlkreis-Ergebnis sorgt für ein gutes Standing in Hannover“, ist er überzeugt.

Enttäuschung hingegen bei der CDU-Friesland mit Spitzenkandidat und Lies-Herausforderer Jens Damm. Der Landwirt aus dem Wangerland hat sich mehr erhofft, wollte den Abstand auf den SPD-Kandidaten und Wirtschaftsminister diesmal verkürzen. Stattdessen ist der Abstand zum Wahlkreis-Gewinner gegenüber 2013 noch größer geworden: Damm lag mit 25,74 Prozent der Stimmen (Stand 22 Uhr am Wahlabend) mehr als 30 Prozentpunkte hinter dem Wahlgewinner aus Sande.

„Sehr bedauerlich“, sagt Damm, „wir haben alles aufgefahren und angesprochen, was in der Kürze der Zeit möglich war.“ Ob Breitbandausbau, kaputte Straßen, die Schulen und fehlende Lehrer oder die ausbleibende Fahrwasservertiefung für Wangerooge. „Offenbar alles Themen, die den Wählern hier nicht wichtig genug waren.“ Besonders ärgert Damm, dass es nach Lage der Dinge wohl nicht gelingen wird, eine neue Landwirtschaftspolitik im Lande zu etablieren. „Dabei wäre gerade die bitter nötig.“

Frieslands FDP mit Spitzenkandidat Jost Etzold freut sich über ihr gutes Ergebnis in Friesland, das deutlich über dem Landesergebnis liegt. „Das Kreisergebnis ist okay, landesweit hätte mehr drin sein müssen“, sagt Ferdinand Baur (Varel). Die FDP habe es geschafft, vor Ort drittstärkste Kraft zu sein.

85 484 Wähler waren in Friesland-Jade zur Stimmabgabe aufgerufen – 5562 mehr als 2013, weil diesmal die Gemeinde Jade zum Wahlkreis Friesland gehört. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Landtagswahl lag bei 58 Prozent – diesmal kletterte sie auf 64 Prozent.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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