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NWZonline.de Region

Hörforschung: Gehörig viel geleistet in letzten Jahren

14.08.2013

Oldenburg „Was hier verwirklicht wird, hilft Menschen auf der ganzen Welt“, sagte am Dienstag Thomas Oppermann, erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, nach einem Rundgang durch das Haus des Hörens in Oldenburg. Für Oppermann, unter anderem Vorsitzender des Bundestagsgremiums zur Kontrolle der Geheimdienste, ging es ausnahmsweise mal nicht um Abhöraffären, sondern um Forschungsergebnisse aus Oldenburg.

Und dies, so unterstrich der Gast aus Berlin, sei eine Erfolgsgeschichte. Was im April 1993 mit der Gründung der Abteilung Medizinische Physik an der Uni Oldenburg begann, erreichte 2012 mit dem Gewinn des Deutschen Zukunftspreis und dem Exzellenzcluster Hearing 4 All (Hören für alle) seinen vorläufigen Höhepunkt.

Die Medizinische Physik widmet sich den Grundlagen des Hörens und der Sprache sowie Prozessen der medizinischen Signalverarbeitung im menschlichen Gehirn. Die Hörforschung, die bereits seit vielen Jahren eng mit den drei Oldenburger Krankenhäusern kooperiert, hat die Einrichtung der European Medical School Oldenburg-Groningen stark befördert. Die Medizinische Physik zähle heute zu den wichtigsten und profilgebenden Bereichen der Universität. Die Wissenschaftler arbeiten vor allem daran, die Kommunikationssituation von Hörgeschädigten entscheidend zu verbessern – sei es bei der Arbeit, im Straßenverkehr oder zu Hause.

Als Thomas Oppermann – in seiner Funktion als niedersächsischer Wissenschaftsminister – im Februar 2001 die Hörtech gGmbH eröffnete und den Bau des „Haus des Hörens“ förderte, wurde ein neues Kapitel für die anwendungsorientierte Hörforschung in Oldenburg aufgeschlagen. Das Kompetenzzentrum für Hörgeräte-Systemtechnik vernetzt Forschung, Entwicklung und Wirtschaft miteinander. Darüber wurde am Dienstag viel gesprochen.

Kein Thema war hingegen die Politik: Vielleicht lag es daran, dass Oppermann für die SPD wieder für den Bundestag kandidiert, und der Geschäftsführer von Hörtech, Stephan Albani, sich im Wahlkreis Oldenburg-Ammerland für die CDU erstmals um ein Bundestagsmandat bewirbt. Die Chemie stimmt trotzdem.

Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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