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„Gemeinde muss Zeichen bei Dorferneuerung setzen“

Betrifft:

„Mehr Geld in die Jugend investieren“, NWZ vom 14. Oktober

Mit dem Dorferneuerungsprogramm soll der ursprüngliche Charakter der Siedlungs- und Ortsstruktur verbessert werden, damit die Lebensbedingungen und Lebensqualitäten gestärkt werden.

Der Leserbriefschreiber ist nicht richtig informiert, denn die Summe von 1,7 Millionen Euro umfasst alle erarbeiteten Maßnahmen, die theoretisch durchgeführt werden sollten. Wenn, ja wenn Geld nicht der begrenzende Faktor wäre. Es sind 22 Einzelmaßnahmen für Jade erarbeitet worden, von denen jede für sich bezuschusst wird. Dass die Gemeinde nicht alles realisieren kann, ist klar.

Wenn der Gemeinderat sich nicht zu einer ersten Maßnahme im nächsten Jahr entscheidet, ist auch für alle Einwohner, die an ihren Häusern oder Grundstücken Verbesserungen mit dieser finanziellen Förderung planen, die Chance verspielt. Diese Chance für Jaderberg ist vor etlichen Jahren bereits verspielt worden. Und deshalb muss die Gemeinde mit einer positiven Entscheidung ein Zeichen setzen, auch wenn der Betrag auch noch so klein ist!

Woher der Verfasser die Zahl 5000 Euro hat, weiß ich nicht. Ich weiß, dass die Gemeinde pro Monat 1000 Euro für das Jugendzentrum beisteuern soll – das sind pro Jahr 12 000 Euro.

Ich weiß nicht, welche Institutionen bundesweit von den Organisatoren des Jugendzentrums angesprochen worden sind. Mit einem außergewöhnlichen Programm kann auch Außergewöhnliches erreicht werden. Das kann erfahrungsgemäß nicht in einem halben Jahr aus dem Boden gestampft werden.

Außerdem hatte die Gemeinde bis zur Gemeinderatssitzung am 9. Oktober noch keinerlei Planungsunterlagen. Das wurde im öffentlichen Teil der Sitzung bekannt gegeben.


Hildegard Noack

26349 Jade
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