GöTTINGEN/HILDESHEIM - GÖTTINGEN/HILDESHEIM/DPA - Hildesheims Oberbürgermeister Kurt Machens (parteilos) muss sich frühestens ab Dezember vor dem Landgericht Göttingen erneut wegen Korruption verantworten. Die Akten seien jetzt in Göttingen eingetroffen, teilte eine Justizsprecherin am Mittwoch mit. Die Richter der zuständigen Wirtschaftsstrafkammer benötigten Zeit zum Einlesen. Der Bundesgerichtshof hatte einen Freispruch des Landgerichts Hildesheim für Machens aufgehoben und den Fall zur Neuverhandlung nach Göttingen verwiesen. Der frühere CDU-Politiker soll knapp 460 000 Euro im Zusammenhang mit der Teilprivatisierung der Hildesheimer Stadtwerke von den Energieunternehmen Ruhrgas und Thüga gezahlt bekommen haben. Diese hatten zuvor den Zuschlag beim Verkauf erhalten.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
