GöTTINGEN - Im Spendengeldprozess gegen den Hildesheimer Oberbürgermeister Kurt Machens ist es am Donnerstag im Landgericht Göttingen in einer Verhandlungspause zum Eklat gekommen. Machens warf der Staatsanwaltschaft „juristische Taschenspielerei“ vor. Die Staatsanwaltschaft wirft Machens seit Donnerstag zusätzlich Betrug zu Lasten von Thüga und Ruhrgas vor. Die Firmen hätten die Spenden in Höhe von zusammen rund 470 000 Euro geleistet, um als gute Partner der Stadt Hildesheim wahrgenommen zu werden. Machens habe die Herkunft des Geldes bei der Vergabe an gemeinnützige Einrichtungen verschwiegen.