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NWZonline.de Region

Wilder Nordwesten

02.02.2017

Jaderberg /Thüle /Ostrittrum /Osnabrück Die Besucherzahlen der niedersächsischen Zoos und Tierparks sprechen für ein weitgehend erfolgreiches Jahr 2016 bei den Einrichtungen. Bei den meisten Zoos konnte zumindest das Niveau des Vorjahres gehalten werden, so auch im Zoo Osnabrück. Im Tierpark Nordhorn wurde sogar ein neuer Besucherrekord aufgestellt.

Neues in den Zoos der Region

Im Wild- & Freizeitpark Ostrittrum wird es in der Saison 2017 neue Spielgeräte und überdachte Sitzbänke geben. Mehr Infos im Internet unter Freizeitpark-Ostrittrum.de.

Im Tierpark Thüle werden die beiden Löwinnen die Hauptattraktion 2017 sein. Ansonsten sollen laut Grothaus alte Gehege erneuert und verbessert werden. Mehr Infos im Internet unter tier-freizeitpark.de.

Im Jaderpark ist für die kommende Hauptsaison eine Spiel- und Sportanlage, die von Besuchern mit Handicap genutzt werden kann, geplant. Mehr Infos im Internet unter jaderpark.de.

Auch in der Region sind die Tierparks zufrieden mit ihren Besucherzahlen. Der Jaderpark in Jaderberg verzeichnete 2016 rund 200.000 Besuchern – wie auch schon 2015. Das ist im Vergleich zu den Vorjahren eine Steigerung von rund zehn Prozent, teilte Pressesprecherin Barbara Minnemann mit. Der Wild- und Freizeitpark Ostrittrum freute sich über 160.000 Besucher. „Das ist für uns eine sehr gute Entwicklung“, sagte Geschäftsführerin Tanja Riesmeier.

Im Tierpark Thüle waren es 2016 sogar fast 300 000 Besucher. „Damit liegen wir leicht über den Zahlen von 2015“, sagte Geschäftsführerin Alexandra Grothaus.

Der Zoo Osnabrück begrüßte im Jahr seines 80-jährigen Bestehens mehr als eine Million Besucher. Das waren etwa so viele wie im Jahr davor. Mit der Entwicklung sei der Zoo „sehr zufrieden“, sagte Geschäftsführer Andreas Busemann. Anders als viele andere Zoos finanziere sich der Tierpark in Osnabrück nicht durch kommunale Zuschüsse, sondern hauptsächlich durch seine Besucher.

Viele Zoos in Niedersachsen und Bremen hatten in den abgelaufenen zwölf Monaten gestiegene Besucherzahlen. Der Tierpark Nordhorn verzeichnete im vergangenen Jahr einen Rekord mit knapp 430 000 Besuchern. Die erste Jahreshälfte habe sich zwar gut, aber nicht außergewöhnlich gut entwickelt. Dafür hätten in der zweiten Jahreshälfte die Kassen im Nordhorner Tierpark geklingelt, sagte eine Tierpark-Sprecherin.

In der Region sah das Bild in der ersten Jahreshälfte sehr gemischt aus: In Thüle und in Jaderberg war die erste Jahreshälfte auf Grund verregneter Feiertage sehr verhalten. In Ostrittrum dagegen lief insbesondere der Frühling sehr gut. „Für viele Gäste war es zwar nicht so ein guter Sommer, für uns aber schon. In den Tierpark kann man ja auch gehen, wenn es nicht so unglaublich warm ist“, erklärt Riesmeier.

Jede Menge neue Tiere in den Parks der Region

Besonders erfreulich waren in den Tierparks der Region die vielen Neuzugänge und Geburten. In Ostrittrum waren die Höhepunkte des Jahres 2016 die Otter- und Affenbabys.

In Thüle freut man sich besonders über die beiden weißen Tiger, die in der Saison 2017 den Gästen gezeigt werden. „Außerdem werden wir noch zwei weiße Löwinnen bekommen. Das ist ein Geschwisterpaar aus Magdeburg“, erzählte Grotehaus. Sie werden in den ersten Märzwochen erwartet.

Im Jaderpark gab es jede Menge Nachwuchs – Zebrafohlen, Erdmännchenbabys, Kängurukinder und viele mehr. Besonders ersehnt wurde der Löwe Matadi, der im August 2016 in Jaderberg einzog. Der Tierpark in Ostrittrum hofft, am letzten Februarwochenende öffnen zu können. „Hoffentlich ist die Stallpflicht für das Federvieh bis dahin aufgehoben. Die bekommen schon einen Stallkoller“, erzählt Riesmeier.

Der Zoo am Meer in Bremerhaven steigerte seine Besucherzahlen von 278 000 auf 346 000 Besucher. Der Serengeti-Park Hodenhagen verzeichnete mit 755 000 Besuchern eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Für den Naturtierpark Ströhen bei Diepholz sei es allerdings nur ein „durchschnittliches“ Jahr gewesen, hieß es dort.

Der Osnabrücker Zoo könne nur schwer mit den Millionen-Investitionen benachbarter Einrichtungen mithalten, hieß es von einer Sprecherin. Um den Zoo gezielt weiterzuentwickeln, setze man auf Kundenbefragungen. Sehr gut komme die Gesamtanlage, die Kinder- und Familienfreundlichkeit und die Tierauswahl an. Nur bei der Tierpräsentation gebe es noch Nachholbedarf, was aus Sicht des Zoos auch an den Langzeitbaustellen auf dem Gelände liege.

Für den Sommer sei eine Neueröffnung der Themenwelt „Nordamerika“ geplant, mit Bereichen für Wölfe, Bären und Bisons. Bis zum Sommer 2018 sollen weitere Areale dieser Themenwelt folgen. Auch die Bereiche für Raubkatzen und Nashörner sollen vergrößert werden. Und: In der ersten Jahreshälfte 2017 werde ein neues Menschenaffenhaus fertiggestellt.

Lina Brunnée Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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