Neerstedt. (LRE)
Das Feld ist bestellt. Jeweils einen Hektar haben die Junglandwirte aus dem Landkreis Oldenburg und die Redakteure der NWZ für ihre Kartoffelzucht gepflügt.
In dem Projekt "Duell der Felder" messen sich die Junglandwirte mit den Redakteuren. Es geht darum, ein gegenseitiges Verständnis für die Arbeit des anderen zu wecken - und im konkreten Fall darum, wer aus seinem Hektar Feld die ertragreichste Kartoffelernte herausholt.
Zumindest beim Pflügen hatten die Landwirte die Nase vor. Ihren Hektar hatten die Junglandwirte um Jungvolk-Vorsitzenden Dietz Wiechers in einer Stunde gepflügt. Die NWZ mit Chefredakteur Lars Reckermann am Steuer des Fendt 924 benötigte etwa zwei Stunden für den Hektar.
"Ich musste erst einmal lernen, dass eine Kartoffel eine Pflugtiefe von etwa 30 Zentimetern benötigt", sagte Reckermann. Sein Pflug mit fünf Scharen und einer Breite von etwa 2,50 Metern, hatte sogar eine Pflugschare mehr als der Pflug der Junglandwirte. "Wendemanöver, Pflug hochstellen und wenden haben bei mir trotzdem etwas länger gedauert als bei den Profis, obwohl alles in dem hochmodernen Traktor per Knopfdruck geschieht", musste Reckermann den Punktsieg an die Junglandwirte eingestehen.
Gleichwohl: Sowohl die etwa 50 Zaungäste am Rande des Feldes an der Brettorfer Straße in Neerstedt als auch die Junglandwirte bescheinigten dem Zeitungsteam eine ordentliche Arbeit.
Ab jetzt sind die Teams auf sich gestellt. Die Partner der Aktion, Carsten Schröder von Landmaschinen Schröder, Andreas Klaffke von Europlant und Heiko Stolle vom Hof Stolle sind Berater. Heiko Stolle steht ausschließlich dem Team NWZ beratend zur Stelle.
Vermutlich in den nächsten 14 Tagen werden die Kartoffeln gesetzt. Die Redakteure haben ihre 40.000 Setzlinge vorkeimen lassen. Das soll das Wachstum beschleunigen.
Das Duell der Felder kann auch auf Youtube auf dem NWZplay-Kanal verfolgt werden. Zudem gibt es einen Blog (Tagebuch) auf der Internetseite duell.nwzonline.de
