HAMBURG - 15 bis 20 Stunden Training pro Woche liegen hinter ihnen, nun gilt es die Energiespeicher aufzufüllen. Am Sonntag um kurz vor 7 Uhr wird es für Sascha Brader, Dominik Schmidt und Tim Tjarks dann ernst. Das Trio startet beim Ironman in Hamburg und misst sich mit den Besten ihrer Zunft.
Doch die Jagd nach Zeiten steht für die drei Athleten aus dem Wangerland und Wittmund nicht an erster Stelle. 'Es ist ein Hobby und das soll es auch bleiben', erklärt Brader. Alle zwei Jahre stellt er sich bei einer der ganz großen Veranstaltungen der Herausforderung. Für Sportler, die bei einem Triathlon die Warnsignale des eigenen Körpers missachten und dann umfallen, hat er wenig Verständnis. 'Wenn die Unterlippe anfängt zu bitzeln, wird es Zeit', sagt Brader über seine eigenen Erfahrungen. Gerade bei sehr hohen Temperaturen sei es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören. Er selbst hat das 2015 in Frankfurt erlebt. 'Das war einer der heißesten', sagt er über den Triathlon in der Main-Metropole.
So extrem wie in Frankfurt wird es am Sonntag wohl nicht werden. Der Wetterbericht sagt 27 Grad und Bewölkung voraus – nahezu ideale Bedingungen.
