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NWZonline.de Region

Havarierte „Beaufort“ soll abgeschleppt werden

15.04.2014

Cuxhaven Nach einem Maschinenausfall ist das Offshore-Versorgungsschiff „Beaufort“ auf der Nordsee in Seenot geraten. Die Besatzung legte das 54 Meter lange Schiff am Montag etwa 33 Kilometer vor der ostfriesischen Insel Borkum vor Anker und wurde per Hubschrauber von Bord geholt. Das Havariekommando in Cuxhaven übernahm die Einsatzleitung. Die Behörde ist darauf spezialisiert, große Schadenslagen auf See unter Kontrolle zu bringen.

Am Nachmittag brachte ein Hubschrauber ein vierköpfiges Team an Bord des Schiffes, das zur Versorgung von Offshore-Windparks eingesetzt wird. Die Männer sollten versuchen, ohne Maschinenhilfe eine Schleppverbindungen zwischen der „Beaufort“ und dem Notschlepper „Nordic“ sowie dem Mehrzweckschiff „Neuwerk“ herzustellen.

Beide Schiffe trafen am Nachmittag ein. Im Einsatzgebiet herrsche Windstärke sieben, die Wellen seien bis zu fünf Meter hoch, sagte ein Sprecher des Havariekommandos. „Wir haben vier Leute drauf, der Anker hält, das ist gut.“

Die Ursache des Maschinenausfalls am frühen Morgen war zunächst nicht bekannt. Armin Ortmann von der Geschäftsführung des Unternehmens Frisia Offshore sprach von einem elektrischen Blackout, der schließlich auch zum Ausfall der Maschinen geführt habe. Der Havarist soll nach Emden geschleppt werden.

Die „Beaufort“ wurde 1968 in Polen gebaut und war zunächst in der DDR im Einsatz. Sie diente lange als Forschungsschiff und Tonnenleger. Die Reederei Norden-Frisia übernahm das Schiff 2009 und setzt es hauptsächlich zur Versorgung von Offshore-Projekten ein.

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