HILDESHEIM - Zu zehn Jahren Haft wegen Untreue und Bankrotts ist der Heros-Gründer Karl-Heinz Weis bereits verurteilt worden – von Dienstag, 19. Februar, an steht der Ex-Chef des ehemals größten deutschen Geldtransportunternehmens erneut vor dem Landgericht Hildesheim. Diesmal geht es um knapp 12,9 Millionen Euro, die er gemeinsam mit einem mitangeklagten Bereichsleiter der Heros-Gruppe aus dem Unternehmen abgezweigt haben soll. Das Geld sollen sie in ihre eigenen Taschen gesteckt haben. Laut Anklage beauftragte der 59 Jahre alte Firmenchef den 50- Jährigen spätestens im Jahr 2002, Geld von einem Heros-Konto abzuheben und ihm persönlich zu geben. Davon soll Weis unter anderem Schmuck und wertvolle Uhren gekauft haben.
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