HILDESHEIM - Der bereits wegen Untreue verurteilte Ex- Chef des Geldtransportunternehmens Heros steht seit Dienstag erneut vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 59-jährigen Karl-Heinz Weis vor, mit einem mitangeklagten Angestellten rund 12,9 Millionen Euro aus der Firma abgezweigt und in die eigene Tasche gesteckt zu haben. Weis wollte sich vor dem Landgericht Hildesheim zu Prozessbeginn zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern. Der mitangeklagte 50 Jahre alte Bereichsleiter aus Hamburg sagte dagegen aus. Ungefähr 2002 habe ihn Weis angerufen und aufgefordert, Geld von einem Bundesbank-Konto, wo Kundengelder eingezahlt wurden, auf ein „Hannover-Konto“ von Heros zu überweisen. Insgesamt 38 Untreue-Fälle zählte er auf.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
