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Identifikation mit Standort Leer steigern

GERRET VON NORDHEIM

Frage:

Herr Grunau, das Präsidium der Fachhochschule Emden/Leer hat jetzt beschlossen, das Institut Seefahrt mit Wirkung zum 1. März 2010 in einen Fachbereich umzuwandeln – mit welchen Folgen?

Grunau:

Die Ausbildung am Standort Leer wird eigenständiger. Als Institut waren wir an den Fachbereich Wirtschaft in Emden angegliedert, und es gab Ressourcenkonkurrenzen, die jetzt beendet sind. Zukünftig – mit einem eigenständigen Rat – sind die Wege kürzer. Dadurch ist unsere Ausbildung auch besser eingebunden in die Region, mit der sich das Institut in hohem Maße identifiziert.

Frage:

Was wird sich für die Studenten am neuen Fachbereich verändern?

Grunau:

Im akademischen Bereich wird es zunächst keine Veränderungen geben. Der Studiengang an sich ist schließlich nicht neu – in Leer werden seit 155 Jahren Kapitäne ausgebildet. Aber die Studenten werden ein größeres Mitspracherecht im eigenen Fachbereichsrat haben. Außerdem steht künftig „Fachbereich Seefahrt“ auf ihren Zeugnissen – auch das schafft Identifikation.

Frage:

Inwiefern wird der neue Fachbereich an der Arbeit im neuen Maritimen Kompetenzzentrum beteiligt sein, dass am 21. September in Leer eröffnet wird?

grunau:

Der Fachbereich ist eng mit dem Zentrum verbunden – nicht nur örtlich. Die Studenten haben zum Beispiel die Möglichkeit, an interessanten Forschungsprojekten teilzunehmen. Insgesamt ist das Zentrum ein großer Gewinn für den Reedereistandort Leer.

thema: Institut Seefahrt wird Fachbereich

Wilfried Grunau, LEITER des PRÄSIDIALBÜROs

DER FACHHOCHSCHULE Emden/Leer

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