Im Nordwesten - Der Norden Deutschlands als Vorreiter: Umsatzverluste aus dem Frühling lassen sich zwar bei Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben auch hier nicht mehr aufholen – zu zögerlich liefen die Geschäfte in der Corona-Krise wieder an. Doch es gibt Hoffnung. Aktuell boomt der Tourismus in Teilen des Oldenburger Landes und in Ostfriesland.
Im Ammerland ist die Auslastung für die kommenden 14 Tage so hoch wie noch nie in der Sommerferienzeit. Ferienwohnungen seien nahezu ausgebucht, auch Hotels haben eine „gute Buchungslage“, vermeldet die Ammerland-Touristik. Sogar Familien und viele junge Gäste entschieden sich für den Kreis – das sei im Ammerland eher unüblich.
Auch wenn es im Juni laut Statistischem Bundesamt wieder positivere Zahlen gibt: Die zeitweise Schließung der Hotels beziehungsweise Ferienunterkünfte hat Spuren hinterlassen. Bundesweit meldeten die Betriebe 41,7 Prozent weniger Buchungen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Zahl der Übernachtungen lag diesen Juni bei 29,5 Millionen.
Einige Regionen im Nordwesten konnten den Rückgang der Übernachtungen bereits im Mai vergleichsweise gering halten. Während bundesweit 74,9 Prozent (rund 11,1 Millionen) weniger Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnet wurden, waren es in Niedersachsen nach der Wiedereröffnung nur 68,6 Prozent (1,4 Millionen). Deutlich besser ist nur Schleswig-Holstein (54,2 Prozent). In der Region stechen die Nordseeküste (-51,9) und das Oldenburger Münsterland (-63,6) hervor.
Auch an der Nordseeküste und auf den Ostfriesischen Inseln sind derzeit viele Anbieter nahezu ausgebucht.
Auch wenn es im Juni laut Statistischem Bundesamt wieder positivere Zahlen gibt: Die zeitweise Schließung der Hotels beziehungsweise Ferienunterkünfte hat Spuren hinterlassen. Bundesweit meldeten die Betriebe 41,7 Prozent weniger Buchungen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Zahl der Übernachtungen lag diesen Juni bei 29,5 Millionen.
Einige Regionen im Nordwesten konnten den Rückgang der Übernachtungen bereits im Mai vergleichsweise gering halten. Während bundesweit 74,9 Prozent (rund 11,1 Millionen) weniger Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnet wurden, waren es in Niedersachsen nach der Wiedereröffnung nur 68,6 Prozent (1,4 Millionen). Deutlich besser ist nur Schleswig-Holstein (54,2 Prozent). In der Region stechen die Nordseeküste (-51,9) und das Oldenburger Münsterland (-63,6) hervor.
In Oldenburg macht sich der allgemeine Trend bemerkbar, dass „sehr kurzfristig gebucht wird“, sagt Bettina Koch (Oldenburg Tourismus & Marketing GmbH). „Im Schnitt liegen die Hotels aktuell zwischen 25 und 50 Prozent hinter den letztjährigen Buchungszahlen.“
Ein Spezial zu den ostfriesischen Inseln finden Sie hier: Inselcheck
