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Zwei Eurofighter der Bundeswehr abgestürzt
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 16 Minuten.

In Mecklenburg-Vorpommern
Zwei Eurofighter der Bundeswehr abgestürzt

NWZonline.de Region

Sieben Teams aus der Region starten beim Baltic Sea Circle

12.06.2019

Im Nordwesten Einfach ins Auto steigen und Richtung Norden fahren – bis es nicht mehr weiter geht. Ein Traum, den sich ab diesem Samstag, 15. Juni, mehr als 200 Teams auf der Baltic Sea Circle Rallye erfüllen – und das unter ganz besonderen Bedingungen.

16 Tage werden die Teams unterwegs sein, das Ziel ist das Nordkap. Der Veranstalter Superlative Adventure Club aus Hamburg bezeichnet den Baltic Sea Circle als „nördlichste Rallye des Erdballs“. Hunderte Kilometer pro Tag, das ist aber nicht die einzige Herausforderung.

Die Regeln

Denn mit der Anmeldung verpflichten sich die Teams dazu, gleich mehrere Regeln zu befolgen:

1. Das Auto muss mindestens 20 Jahre alt sein. Reine Wohnmobile sind verboten, nachträgliche Umbauten aber erlaubt.

2. Jedes Team muss mindestens 750 Euro für einen selbstgewählten guten Zweck sammeln.

3. Autobahnen und Navis sind während der Tour verboten. Also: Karte und Kompass wieder rausholen.

4. Wer Lust hat, kann durch die Aufgaben im sogenannten Roadbook, welches es erst am Starttag gibt, noch tiefer ins Abenteuer einsteigen. Das Roadbook enthält zudem Etappenvorschläge, aber es gilt immer: Alles kann, nichts muss.

Die Route

Die Teams erwarten mindestens 7500 Kilometer auf asphaltierten Straßen, Schotterpisten und unbefestigten Feldwegen. Die Route führt von Hamburg aus durch Dänemark, Schweden und Norwegen zum Nordkap. Danach geht es durch Russland bzw. Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen zurück in die Hansestadt. Der Zieleinlauf findet am Sonntag, 30. Juni, statt. Die Rallye ist nicht geführt, jedes Team muss seinen Weg selbst finden. Aber auf der Route um die Ostsee wird zweimal mit möglichst allen Teams gefeiert: Am Polarmeer und in den Wäldern des Baltikums.

Die Teams

Vom Motorrad (auch Zweiräder sind erlaubt) über Volvo, Jeep oder Bulli bis hin zum umgebauten Feuerwehrauto: Die Vielfalt der Gefährte auf der Baltic Sea Circle Rallye, die in diesem Jahr zum neunten Mal stattfindet, ist groß. Das gilt auch bei den Teams aus der Region, die teilnehmen.

Silver Dream

Einen Volvo 240 Kombi, Baujahr 1992, haben Katharina und Thomas Logemann aus Aschenstedt (Landkreis Oldenburg) gewählt. Die Idee, an der Rallye teilzunehmen, hatte Logemann schon länger. „Vor vier Jahren wollte ich mit einem Kumpel teilnehmen – das kam aber nicht zustande.“ Jetzt möchte er mit seiner Frau einen neuen Versuch wagen.

Das Paar sammelt als Team „Silver Dream“ für die Aktion „Kostenloses Frühstück für arme Kinder“ des Vereins Deutsche Lebensbrücke. Zur offiziellen Teamseite von Silver Dream

Miata Vänskap

Quasi das Gegenteil eines Kombis soll derweil Doreana Müller (Oldenburg) und Susann Hoffmann (Lautenthal) bis zum Nordkap und wieder zurück bringen: Ein Mazda MX-5 NA. Der Roadster von 1996 mit den Klappscheinwerfern hat 90 PS unter der Haube – aber kaum Staufläche. „Was nicht unbedingt mit muss, bleibt zu Hause!“, so Hoffmann.

Die beiden jungen Frauen haben sich über ihre Liebe zu den Roadstern kennengelernt und sind seit einigen Jahren beste Freundinnen. Das spiegelt sich auch im Teamnamen wider: Miata Vänskap, wobei Miata die US-amerikanische Bezeichnung für den MX-5 ist und Vänskap auf schwedisch Freundschaft bedeutet.

Hoffmann und Müller sammeln für zwei Projekte: das Tierheim Oldenburg und den Kinderschutzbund Langelsheim. Zur Teamseite von Miata Vänskap

Ammerländer Racing Team

Aus Bad Zwischenahn (Landkreis Ammerland) wagen drei Brüder das Abenteuer. Roman, Sascha und Mirko Ripken wollen die fast 8000 Kilometer in einem Volkswagen T4 auf sich nehmen. Ursprünglich war der Plan aber ein anderer: „Eigentlich wollten wir mit einem Lada fahren“, sagt Roman, der zudem mit seiner Freundin die Rallye antreten wollte. Als die dann doch einen Rückzieher machte, fragte er seine Brüder, die sagten spontan zu – und der angedachte Lada stellte sich als zu klein für drei Personen plus Gepäck heraus.

Sonderlich viel Rallye-Erfahrung haben die drei nicht, dafür sind sie durchaus erfahren, wenn es um die Reparatur von Autos geht, denn alle drei sind mehr oder weniger aktive Schrauber. Ansonsten lassen sie die Rallye auf sich zukommen: „Kompass raus und erstmal Richtung Norden fahren. Und nach dem Nordkap in Richtung Süden“, gibt Sascha Einblick in die Navigationskenntnisse.

Die Ripken-Brüder haben sich als „Ammerländer Racing Team“ ebenfalls für das Tierheim Oldenburg entschieden. Außerdem wollen sie das Kinderhospiz Oldenburg mit den gesammelten Geldern unterstützen. Zur Teamseite vom Ammerländer Racing Team

comTeam-Stadel

Für Sem Stadel aus Lohne (Landkreis Vechta) wird die Rallye derweil fast so etwas wie der Weg zur Arbeit. Denn sein Golf 4 dient Stadel schon seit gut 20 Jahren als Firmenwagen. „Das ist natürlich was, wenn man die Rallye mit dem eigenen Auto fahren kann“, sagt der Fernmeldeanlagen-Elektronikermeister.

Den Golf mag Stadel in- und auswendig kennen, bei seinem Mitfahrer Michael Seebach aus der Nähe von Berlin lässt er sich derweil auf ein Experiment ein. Zwar kennen sich die beiden über den Beruf schon länger, aber „wir haben uns bisher immer nur fünf Mal im Jahr gesehen“, so Stadel. „Das wird eine Herausforderung, das Zwischenmenschliche.“ Ein Gesprächsthema wird es aber definitiv geben: Seebach sei Hertha-Fan und er selbst Werder-Fan, so Stadel.

Das comTeam-Stadel hat sich als guten Zweck etwas aus dem IT-Bereich gesucht: Die beiden sammeln für den Verein Labdoo.org, der durch IT-Spenden vor allem Schulen in Deutschland und 126 weiteren Ländern unterstützt. Zur Teamseite vom comTeam-Stadel

Baltic Roadrunner

Ein weiteres Familien-Team kommt aus zwei Teilen der Republik: Wolfgang und sein Sohn Simon Bürger aus Ulm sowie Wolfgangs Schwager Jens Reinders aus Ellwürden (Landkreis Wesermarsch). Das Trio hat sich entgegen des Teamnamens Baltic Roadrunner aber nicht für einen rasanten Flitzer mit markanter Hupe entschieden, sondern für einen Offroader. Ein Range Rover P38a, Baujahr 1997, wird für 16 Tage das Zuhause der Drei sein.

Die Rollen im Team sind mehr oder weniger klar verteilt: Simon ist der Rettungssanitäter, „wir haben unsere eigene Pflegekraft dabei“, scherzt Wolfgang, der vor allem die Planung übernommen hat. „Und Jens ist unser Maschinist“, erklärt der Planer. „Weil ich vor langer, langer Zeit Mal Kfz-Mechaniker gelernt habe“, erklärt Jens.

Zwei Orte, zwei Spendenziele: Das Team Baltic Road­runner sammelt für das Aufschnaufhaus in Ulm und den Verein Fussel aus Nordenham. Zur Teamseite von Baltic Roadrunner

Team Lost NordOst

Von Friesoythe aus startet Max Kersting auf die Rallye. Sein Mitfahrer: Jan Paschetag aus Hannover, die beiden kennen sich seit rund 20 Jahren. Mit dabei ist auch „Hector“, ihr Nissan Patrol Station Wagon von 1989. Kersting besitzt Hector schon länger und hat ihn in den vergangenen Jahren gehegt, gepflegt und zu einem kleinen Wohnmobil ausgebaut.

Zusammen unterwegs waren Kersting und Paschetag, die früher in Hannover Mitbewohner waren, schon häufiger. „Wir wissen, worauf wir uns einlassen“, sind sie sich einig. Respekt haben sie vor allem vor den langen Tagen im Norden, an denen es nie wirklich dunkel wird. Mit Freude statt Respekt denken sie derweil an die Landschaften, durch die sie die Rallye führen wird.

Als guten Zweck haben sich die beiden Freunde etwas Politisches ausgesucht: Sie sammeln für die Internetseite abgeordnetenwatch.de. Zur Teamseite von Lost Nordost

Dompfaff & Strandläufer

Das Team „Dompfaff & Strandläufer“ geht mit der Nummer 128 an den Start. Am Steuer der Birdbox, wie das Team ihren T4 VR-6 genannt hat, sitzen abwechselnd NWZ-Redakteur Claus Hock (Brake) und Stefanie Karg (Leipzig). Die beiden haben sich bei einer Fortbildung kennengelernt und sind seitdem gute Freunde.

„Überrascht war ich aber schon, als Claus mich gefragt hat“, gibt Karg zu. Das liegt auch daran, dass das Team zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon vollständig war. „Aber mein eigentlicher Mitfahrer aus Magdeburg konnte leider doch nicht mit“, so Hock. Auf die Rallye zu verzichten, stand aber nicht zur Debatte.

Das Abenteuer Baltic Sea Circle wollen die beiden entspannt angehen. „Es geht uns darum, mal was ganz anderes zu machen“, so Hock. Einfach raus, Neues sehen, tolle Situationen erleben, Menschen kennenlernen, das reize beide.

Spenden sammelt das Team Dompfaff & Strandläufer für die Weihnachtsaktion der Nordwest-Zeitung und die Bahnhofsmission Magdeburg. Zur Teamseite von Dompfaff & Strandläufer


Mehr Infos zur Rallye, zu den Teams aus der Region und regelmäßige Berichte von der Fahrt im NWZ-Spezial unter:   www.nwzonline.de/balticseacircle 
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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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Ellen Kranz Redakteurin / Regionalredaktion
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