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„Kältester April seit 40 Jahren“: Kaltes Wetter lässt Spargel und Erdbeeren langsamer wachsen

04.05.2021

Hatten Das nasskalte Wetter sorgt in diesem Jahr für eine langsame Spargel- und Erdbeerernte in Niedersachsen. „Wir hatten den kältesten April seit 40 Jahren“, sagte Fred Eickhorst, Geschäftsführer der Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer, am Montag in Hatten im Kreis Oldenburg. Zwar werde mittlerweile auf allen Spargelflächen geerntet - ob Freiland oder geschützt, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Doch selbst unter Mehrfachabdeckungen sei die Ausbeute wegen der kalten Nächte geringer als sonst.

Dem Landvolk-Pressedienst sagte Eickhorst, er rechne trotzdem für das kommende Wochenende mit Blick auf den Muttertag (12. Mai) mit einem guten Angebot an Spargel.

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In schützenden Tunneln komme auch die Erdbeerernte im Norden langsam in Gang, sagte Eickhorst. Norddeutsche Freilanderdbeeren seien ab Ende Mai zu erwarten. Der Verbandschef verwies darauf, dass die Erntezeit in diesem Jahr nicht unüblich spät liege. Vielmehr sei die Ernte in den vergangenen drei Jahren wegen des warmen Wetters „außergewöhnlich früh“ dran gewesen.

Dem gelb blühenden Raps mache das kalte Wetter nichts aus, sagte Eickhorst. „Leichte Fröste verträgt der Raps.“ Die großen gelben Felder schmücken zurzeit die Landschaft im Norden.

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