Im Nordwesten/Ankara/Damaskus - Die Not der Menschen im Erdbebengebiet der Türkei und Syriens lässt die Menschen auch im Nordwesten nicht kalt. Viele möchten einen Beitrag gegen das Leid der Erdbebenopfer leisten.

Deshalb haben die evangelische und katholische Kirche sowie die Nordwest-Zeitung eine gemeinsame Spendenaktion gestartet. Unter dem Motto „Wenn die Erde bebt – Der Nordwesten hilft“ wird um Spenden zur Linderung der Not im zerstörten Erdbebengebiet gebeten.

Spendenkonto

DKM Münster (Darlehnskasse Münster)

DE28 4006 0265 0004 0635 02


Empfänger: Der Nordwesten hilft

Verwendungszweck: Erdbebenhilfe

Auskünfte: juergen.westerhoff@NWZmedien.de

Im Einsatz vor Ort sind Teams der Katastrophenhilfe des Diakonischen Werks und von Caritas International. Beide Organisationen verfügen über große Erfahrung in solchen Hilfseinsätzen und haben unmittelbar nach der aktuellen Erdbebenkatastrophe ihre Arbeit in der Türkei und Syrien begonnen.

Türkische Rettungskräfte tragen den 60-jährigen Eyup Ak zu einem Krankenwagen, nachdem sie ihn 104 Stunden nach dem schweren Erdbeben lebend aus einem eingestürzten Gebäude in Adiyaman gerettet haben.

SPENDENAKTION FÜR ERDBEBENOPFER Gemeinsam die Not vor Ort lindern

Jürgen Westerhoff
Oldenburg

Im Nordwesten haben der katholische Weihbischof Wilfried Theising, der evangelische Bischof Thomas Adomeit und NWZ-Geschäftsführerin Stephanie von Unruh die Leserinnen und Leser der Nordwest-Zeitung um Unterstützung der Aktion gebeten.

Dass Hilfe notwendig ist, zeigt die immer weiter steigende Zahl der Opfer. Bislang sind fast 47.000 Menschen durch die Erdbebenkatastrophe in der Türkei und in Syrien ums Leben gekommen.

Kommentar
Ein Retter hält das Baby Belen, das zwei Tage nach dem Erdbeben aus einem eingestürzten Gebäude gerettet wurde. Die Rettungskräfte kämpfen gegen die Zeit. Mit jeder Stunde, die seit dem Erdbeben verstreicht, sinken die Chancen, noch Lebende unter den Trümmern zu finden.

HILFE FÜR ERDBEBEN-OPFER Nicht wegsehen

Jürgen Westerhoff