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stade
/dpa
In der politischen Auseinandersetzung um die geplante Elbvertiefung wird die Tonart rauer. Der Kreis Stade prüfe derzeit eine Klage gegen den laufenden Bau einer sogenannten Schlickfalle in der Elbe vor Wedel (Kreis Pinneberg), sagte Landrat Michael Roesberg (parteilos). Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes lässt einen zwei Kilometer langen Abschnitt des Flusses um zwei Meter vertiefen, um dort Schlick zu sammeln. Kritiker sehen in dem als Unterhaltungsbaggerei deklarierten Projekt einen vorgezogenen Beginn der von Hamburg geforderten und von Niedersachsen derzeit abgelehnten Elbvertiefung. Über die Klageerhebung soll Mitte Juni der Kreisausschuss beraten.