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NWZonline.de Region

Wissenschaftler wollen Transrapid-Teststrecke reaktivieren

31.05.2019

Lathen /Oldenburg /Emden /Leer Wissenschaftler der Hochschule Emden/Leer und der Uni Oldenburg planen, die stillgelegte Transrapid-Teststrecke in Lathen im Landkreis Emsland zu reaktivieren. Für die Einrichtung eines europäischen Hyperloop Forschungs- und Technologiezentrums auf der ehemaligen Transrapid-Teststrecke wurde laut Wilfried Grunau, Sprecher der Hochschule Emden/Leer, eine Förderung beim niedersächsischen Wissenschaftsministerium beantragt. Die Transrapid-Versuchsanlage gelte als die derzeit weltweit längste Teststrecke für neue Transporttechnologien und biete optimale Voraussetzungen, um die Hyperloop-Technologie weiterzuentwickeln. Für das Projekt wurden laut Grunau 290 000 Euro beantragt. Über die Förderung ist noch nicht entschieden.

„In erster Linie geht es darum, eine Stelle einrichten zu können, die den Aufbau des Forschungszentrums koordinieren und das hierfür notwendige Netzwerk aufbauen soll. Eine Hyperloop-Testrecke gibt es bisher nur in den USA“, betont Grunau.

Das Hyperloop-System funktioniert nach einer Art Rohrpostprinzip mit Magnetschwebetechnik. Durch die Senkung von Luftwiderstand und den Wegfall der Rollreibung erreicht der Zug Überschallgeschwindigkeit. Ursprünglich wurde in Lathen der Transrapid getestet, eine Magnetschwebebahn für den Hochgeschwindigkeitsverkehr. Die Teststrecke, 1987 in Betrieb genommen, ist seit Ende 2011 stillgelegt. Am 22. September 2006 ereignete sich ein schwerer Unfall, bei dem 23 Teilnehmer einer Besuchergruppe starben.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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