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NWZonline.de Region

Lückenlose Aufklärung

21.03.2017

Chirurgen stehen oft mit einem Bein im Gefängnis, weil sie – um Patienten zu retten – Dinge wagen, bei denen auch Menschen sterben können. Prof. Dr. Hans-Rudolf Raab hat vielen Menschen das Leben gerettet oder deren Lebenszeit entscheidend verlängert, weil er oft den Mut bewiesen hat, noch zu operieren, wo andere längst aufgaben.

Doch auch ein deutschlandweit hoch geschätzter Chirurg ist an geltendes Recht gebunden und hat zum Wohle seiner Patienten zu entscheiden. Nicht von ungefähr gibt es seit geraumer Zeit in Krankenhäusern (und auch im Klinikum) Hotlines zu Anwälten, in denen Mitarbeiter Fehler auch anonym melden können. Nicht von ungefähr hat man gerade in der Chirurgie Sicherheitssysteme eingezogen – wie etwa das Zählen von OP-Tüchern vor und nach der Operation. Ohne Frage lastet auf allen, die Stunden am OP-Tisch stehen und operieren, ein hoher Druck.

Im Klinikum ist man nach dem Fall Niels Högel gut beraten, Öffentlichkeit herzustellen. Und als Medium ist man verpflichtet, über Verfehlungen zu berichten. Justizbehörden und Polizei halten Fakten trotz offizieller Anfragen zurück, wie in diesem Fall die Bestätigung der Durchsuchung und Ermittlung. Das erschwert die Recherche von Journalisten, die der Öffentlichkeit ebenso Verantwortung schulden, wenn sie vom Verdacht einer Straftat Kenntnis haben.


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