Navigation überspringen
nordwest-zeitung

Mehrkampf-Weltmeisterschaften Deutsches Eisschnelllauf-Trio verpasst bei WM Top Ten knapp

Hendrik Dombek verpasste bei der Mehrkampf-WM in Inzell die Top Ten.

Hendrik Dombek verpasste bei der Mehrkampf-WM in Inzell die Top Ten.

Peter Kneffel/dpa

Inzell (dpa) - Die deutschen Eisschnelllauf-Sprinter haben bei den Mehrkampf-Weltmeisterschaften die Top-Ten-Ränge verfehlt.

Mit den Plätzen 13 und 14 für Hendrik Dombek aus München und den Erfurter Moritz Klein sowie ebenfalls Rang 13 für die Lokalmatadorin Anna Ostlender feierte ein Trio in Inzell dennoch einen versöhnlichen Saisonabschluss. «Drei tolle Läufe, einmal nicht so perfekt - so ist der Sprint. Wenn der zweite 500er noch besser geht, dann ist man weiter vorn und dann geht auch eine Top-Acht-Gesamtplatzierung», sagte Dombek.

Neue Titelträger in der Sprint-Kombination aus je zweimal 500 und 1000 Meter wurden der Chinese Ning Zhongyan und Miho Takagi aus Japan. Als Nachfolger des zurückgetretenen Thomas Krol (Niederlande) verwies Zhongyan den Niederländer Jenning De Boo und Laurent Debreuil aus Kanada auf die Plätze zwei und drei.

Titelverteidigerin Leerdam Dritte

Takagi gewann zum zweiten Mal nach 2020 den Sprint-Titel. Titelverteidigerin Jutta Leerdam aus den Niederlanden konnte trotz des Bahnrekords von 1:12,86 Minuten über die abschließenden 1000 Meter ihre Landsfrau vor Femke Kok nicht mehr verdrängen und wurde Dritte.

Die deutschen Sprinter haderten mit ihren 500-Meter-Rennen am zweiten Tag, waren aber mit ihren Resultaten über 1000 Meter zufrieden. «Das war sehr gut. Das war das Beste, was drin war, auf jeden Fall besser als am ersten Tag», sagte der 26-jährige Dombek nach den 1:07,93 Minuten. Auch der 23-jährige Klein steigerte sich gegenüber dem Vortag auf 1:08,17 Minuten. «Die 1000 Meter waren mit Abstand mein bester Lauf an diesem Wochenende. Da fehlt zu den ganz Schnellen noch der Topspeed», urteilte er.


Stefan Emele, der als dritter deutscher Starter nachgerückt war, belegte im Endklassement den 22. Platz und freute sich über seine Flachland-Bestzeit von 1:08,93 Minuten über 1000 Meter.

Anna Ostländer konnte bei der Heim-WM nicht mehr an ihre Leistungen vom ersten Tag anknüpfen, war aber trotzdem zufrieden. «Ich bin echt kaputt jetzt», gab die 21-jährige Inzellerin zu, «ganz allgemein bin ich zufrieden, die ganzen vier Strecken waren recht konstant.»

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden
Mit Video
Nach der Sprengung inspizierten Midgard-Beschäftigte die Überreste der Verladebrücke.

KRANSPRENGUNG IN NORDENHAM Koloss aus Stahl fällt in 15 Sekunden zusammen

Norbert Hartfil
Nordenham