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Aktualisiert vor 28 Minuten.

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EU-Parlament stimmt für Artikel 13

NWZonline.de Region

Bund zahlt 48.000 Euro Schadensersatz

13.11.2018

Meppen Als Folge des großen Moorbrandes im September und Oktober auf einem Bundeswehrgelände bei Meppen (Kreis Emsland) hat der Bund bislang knapp 48.000 Euro an Schadenersatz gezahlt. Bis Ende vergangener Woche seien 231 Anträge bei der Schadensannahmestelle in Meppen eingegangen, sagte eine Sprecherin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr in Bonn.

Lesen Sie auch: Moorbrand bei Meppen ist gelöscht

Meldestelle wird geschlossen

Weil die Anzahl der Schadensmeldungen in den vergangenen Wochen immer geringer geworden sei, soll die Meldestelle in Meppen diesen Mittwoch geschlossen werden. Von Donnerstag an können Schäden nur noch bei der Dienststelle in Bonn gemeldet werden.

Lesen Sie dazu: Katastrophenfall nach Moorbrand im Emsland aufgehoben

Überwiegend handele es sich bei den gemeldeten Schäden um die Verschmutzung von Photovoltaik- bzw. Solaranlagen, Fenstern, Wintergärten, Terrassenüberdachungen oder Gartenmöbeln. Vereinzelt seien aber auch der Ausfall von Mieteinnahmen, Umsatzeinbußen oder die Beschädigung von Pflasterflächen gemeldet worden.

Lesen Sie hierzu: Kritik überfällig

Aus der Landwirtschaft liegen etwa 30 Schadensmeldungen vor. Diese werden laut Bundeswehr in enger Zusammenarbeit mit dem emsländischen Landvolk bearbeitet. Weil diese Schäden derzeit noch begutachtet werden, gebe es über ihren Umfang noch keine abschließenden Erkenntnisse. Es sei aber abzusehen, dass sie den weitaus größten Anteil an der Gesamtschadenssumme ausmachen werden. Der erste Fall, der nach dem Eingang eines von der Bundeswehr beauftragten Gutachten reguliert werden könne, belaufe sich auf rund 55.000 Euro.

Moorbrand erst nach mehr als zwei Wochen unter Kontrolle

Das Feuer war am 3. September nach einem Waffentest ausgebrochen. Erst nach der Hinzuziehung ziviler Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks und von Pionierkräften der Bundeswehr mehr als zwei Wochen später gelang es, den Moorbrand unter Kontrolle zu bringen. Zeitweise galt für den angrenzenden Ort Stavern der Katastrophenfall, auf eine Evakuierung wurde jedoch verzichtet. Am 10. Oktober meldete die Bundeswehr, dass der Brand gelöscht sei.

Lesen Sie außerdem: „Zuständigkeitschaos beim Moorbrand

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