MIDDELS - Die Weser-Ems-Liga-Handballerinnen der HSG-Middels/Plaggenburg müssen weiter auf den ersten Heimsieg der Saison warten. Der Aufsteiger verlor am Sonnabend in der Sporthalle in Sandhorst mit 13:31 gegen die Sportfreunde Larrelt.

Die Entscheidung fiel dabei schon früh. Nach der 1:0-Führung der HSG zogen die Gäste über 7:1 und 10:2 auf 14:4 zur Pause davon. Dass es bei den Gastgerinnen vor dem gegnerischen Gehäuse nicht lief hatte mehrere Gründe. Zum einen überzeugte SF-Torfrau Jasmin Sievers mit tollen Paraden. Zudem traf die HSG gleich reihenweise das Aluminium. Zum anderen agierte Middels/Plaggenburg zu ideenlos im Angriff, um die Larrelter Abwehr vor ernste Probleme zu stellen. Auch der Schiedsrichter trug mit teils nur schwer nachzuvollziehenden Entscheidungen dazu bei, dass die Gastgeberinnen nicht zur nötigen Sicherheit fanden.

Nach dem Seitenwechsel bäumte sich die Heimmannschaft noch einmal auf. Mit mehr Biss in der Offensive kam auch der Erfolg. Doch das reichte nicht, um den Rückstand zu verkürzen. Larrelt nutzte die Schwächen der Middelserinnen im Umschalten von Angriff auf Abwehr immer wieder zu schnellen Gegenstößen. Auch in der zweiten Welle strahlten die Gäste mehr Gefahr aus, als die HSG. Gekonnt provozierten sie Abstimmungsfehler in der Middelser Abwehr und kamen so zu recht einfachen Toren.


Über 10:22 und 11:26 setzten sich die Sportfreunde Larrelt letztlich auf 31:13 ab. Für die HSG wird immer klarer, dass zum Klassenerhalt mehr fehlt, als nur eine kleine Steigerung. Zu groß sind die Defizite, die sich auch am Sonnabend wieder gezeigt haben. Der Sprung von der Regionsoberliga zur Weser-Ems-Liga ist größer als gehofft.

HSG Middels/Plaggenburg - SF Larrelt 13:31 (4:14)

HSG Middels/PlaggenburgHennig, Naatjes, Winkler und A. Janssen im Tor; R. Janssen (3 Tore), Oldewurtel (3), Schonlau (3), Schmidt (1), Bergin (1), Wurpts (1), Einnolf (1), Adam, Glauch, Reck.

Zeitstrafen: HSG 5; SF 4.