MÜGGENKRUG - Auch zum 30. Adventsnachmittag für Senioren hatten die örtlichen Vereine, der KBV Collrunge Brockzetel-Wiesens, der KBV 'Good wat mit' Müggenkrug und der Schützenverein Collrunge-Neuspekendorf, in die Gaststätte Poppe eingeladen. 'Wir organisieren diese Nachmittage für alle Bewohner der Umgebung und unsere Vereinsmitglieder ab 60 aufwärts', erzählt der Moderator des Nachmittags und Vorsitzender des KBV Collrunge Brockzetel-Wiesens, Erwin Bremer.

Passend zum Anlass begann Pastor Ecko Wille mit der Weihnachtsgeschichte und Wittmunds stellvertretender Bürgermeister Wilhelm Ihnen freute sich über das zahlreiche Erscheinen der Gäste und lobte das große Engagement der Vereine. Etwa 145 Zuschauer hatten sich im Saal der Gaststätte Poppe eingefunden und genossen sichtlich das abwechslungsreiche Programm. Die Schwarzwaldmusikanten eröffneten den Nachmittag und auch die Sylvesterspatzen zeigten später ihr Können.

Doch nicht nur die Erwachsenen hatten etwas für den Nachmittag vorbereitet. Die neunährigen Mädchen Lea Sophie und Nele zeigten ihr Können auf der Blockflöte und Tanja Loy hatte sogar ganze zwanzig Kinder im Schlepptau, wobei die Jüngste gerade mal zwei Jahre alt war. Mit viel Enthusiasmus gaben die Kinder einige eher unbekannte Weihnachtslieder zum Besten. Die Zuhörer waren begeistert als sie beispielsweise hörten, dass der Weihnachtsmann plötzlich Schnupfen bekommt und sich vor lauter Niesen kaum noch auf seinem Schlitten halten kann. Dann muss die Weihnachtsfrau das Verteilen der Geschenke übernehmen.


Auch das bekannte Sängerduo Jenny und Jonny aus Leer war in Müggenkrug. Seit 25 Jahren tritt das Duo immer wieder gerne und vor allem, wie alle anderen, unentgeltlich auf dem Adventsnachmittag für Senioren auf. Sie stimmten auf die Weihnachtszeit ein, in dem sie die Zuschauer immer wieder zum Mitsingen von bekannten Weihnachtsliedern einluden.

'Es ist toll wie viel Unterstützung wir jedes Jahr aufs Neue erfahren', sagte Bremer zufrieden. Denn ohne viele helfende Hände, wie beispielsweise Marianne Günther, die den Saal der Gaststätte Poppe zur Verfügung stellte, oder den Frauen der Vereine, die wieder Unmengen an Kuchen gebacken hatten und diesen bei Tee und einem kleinen Schnaps zur besseren Verdauung reichten, wäre solch ein Nachmittag unmöglich.