Norden - Rund 100 Teilnehmer haben am Stadtjugendgottesdienst in der Halle des CVJM-Strandleben in Norden teilgenommen. Am Eingang mussten Boarding Pässe vorgezeigt werden, junge Leute teilten Essen und Trinken für die Besucher aus. Das berichtet Michaela Kruse für die Organisatoren des evangelischen Kreisjugenddienstes. In stilechter Uniform wies die Norder Jugenddiakonin Ulrike Schuh den Weg.
Für die Besucher wurde eine besondere Reise mit der „Church-Air“ unternommen, so Kruse. Die Jugendlichen hatten es sich während des Trips auf Decken im Sand gemütlich gemacht, um gemeinsam ins „Traumland“ zu verreisen. Geflogen wurden die Teilnehmer von Kapitän Julian Tapper. Der 18-Jährige wies während des Fluges auf Tiefdruckgebiete oder Turbulenzen hin. Gleichzeitig stand er Kreisjugenddiakon Markus Steuer Rede und Antwort. Denn Reisen, das machte dieser deutlich, könne auch bedeuten, dass man einen Kulturschock erleide und sich überhaupt nicht auskenne in der neuen Umgebung.
Flugkapitän Tapper musste diese Erfahrung machen. Er war nämlich für ein Jahr in Brasilien gewesen. Diese Fahrt, so berichtete er, habe er „relativ unvorbereitet angetreten“. Er konnte beispielsweise nicht einmal richtig Portugiesisch, berichtete er. „Dennoch hat es sich absolut für mich gelohnt“, sagte er. Das Wichtigste sei, „offen an alles heranzugehen“.
Um diese besondere Fahrt innerhalb des Stadtjugendgottesdienstes anbieten zu können, brauchte es eine Menge an Helfern: Gut 15 Jungen und Mädchen aus den Norder Gemeinden halfen im Vorfeld mit.
Dass gerade bei diesem Norder Stadtjugendgottesdienst eine solche Reise unternommen wurde, lag für Kreisjugenddiakon Markus Steuer auf der Hand: „Bedingt durch die Corona-Pandemie sind alle urlaubsreif“, machte der Kreisjugendwart deutlich.
Für die musikalische Untermalung sorgte die Band „Glory 2 heaven“ der Ludgerikirchengemeinde Norden unter der Leitung von Jonas Cassens und Max Kretzmer.
