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NWZonline.de Region

Wieder gute Laune bei der SPD

16.10.2017

Nordenham Bürgermeister Carsten Seyfarth hatte bei seiner Stimmabgabe am Sonntagmorgen ein spannendes Rennen erwartet und der SPD einen „minimalen Vorsprung“ vorhergesagt. Als die Ergebnisse am Abend vorlagen, zeigte sich, dass das Rennen um Platz eins in der Wählergunst doch nicht so eng ausgefallen war: Auf Landesebene – und vor allem in Nordenham – konnten die Sozialdemokraten einen klaren Sieg feiern. Genau richtig lag der Nordenhamer Bürgermeister mit seiner Prognose, dass die Linken nicht den Sprung in den Landtag schaffen. In der Unterweserstadt kamen sie auf 4,8 Prozent.

Nach dem Frust bei der Bundestagswahl vor drei Wochen herrschte diesmal gute Stimmung bei der SPD. In Nordenham holten die Sozialdemokraten stolze 45,8 Prozent der Stimmen und verbesserten sich damit deutlich gegenüber der Landtagswahl 2013, als sie auf 41,5 Prozent gekommen war.

Die CDU musste in Nordenham einen Dämpfer hinnehmen. Der Stimmenanteil der Union sackte von 31,7 Prozent auf 28,5 Prozent ab.

Zur neuen Nummer drei bei den Landtagswahlen in Nordenham ist die FDP aufgestiegen. Die Liberalen ließen zwar ordentlich Federn und verschlechterten sich von 9,2 Prozent auf 7,2 Prozent. Aber damit stehen sie immerhin besser da als die Grünen, die noch stärkere Verluste zu beklagen hatten. Der Stimmenanteil der Grünen, die vor vier Jahren in Nordenham noch in die Zweistelligkeit (10,2 Prozent) hochgeschnellt waren, ist auf 6,1 Prozent zusammengeschmolzen.

Die Linken verbuchten in Nordenham zwar einen Zuwachs von 3,7 Prozent auf 4,8 Prozent, aber die Enttäuschung über den verpassten Einzug in den Landtag konnte das nicht wettmachen.

Die zum ersten Mal bei der Landtagswahl angetretene AfD erreichte 5,8 Prozent in Nordenham. Damit belegten die Rechtspopulisten Platz fünf im Parteienranking.

Eine klare Sache war in Nordenham der Wettbewerb um die Erststimmen, mit denen die Wähler sich für einen Direktkandidaten entscheiden konnten. Die Sozialdemokratin Karin Logemann ließ mit 5122 Stimmen (48,2 Prozent) ihrem CDU-Konkurrenten Björn Thümler (3667 Stimmen/34,5 Prozent) keine Chance. Abgeschlagen waren Gerd Coldewey von den Linken (596 Stimmen/5,6 Prozent), Horst Kortlang von der FDP (570 Stimmen/5,4 Prozent), Dragos Pancescu von den Grünen (483 Stimmen/4,5 Prozent) und Wilfried Samtleben von den Freien Wählern (195 Stimmen/1,8 Prozent).

Die Wahlbeteiligung in Nordenham betrug 53,1 Prozent und war damit etwas besser als vor vier Jahren (50,6 Prozent).

Bürgermeister Carsten Seyfarth richtete ein dickes Lob an die Wahlhelfer, die innerhalb von drei Wochen gleich zwei große Abstimmungen zu bewältigen hatten. Frank Goldau, der bei der Stadt Nordenham für die Koordination der Wahlen zuständig ist, war rundum zufrieden. „Es hat alles gut geklappt“, betonte er, „so sollte es immer sein.“ Bereits um 19.32 Uhr lag im Rathaus das letzte Stimmlokalergebnis vor. Es kam aus der Grundschule Süd. Für Irritationen hatten zwischenzeitlich nur einige Bürger gesorgt, die mit ihren Briefwahlunterlagen in die Stimmlokale gekommen waren. „Aber das konnten wir auch klären“, sagte Frank Goldau.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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