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NWZonline.de Region

Norderney sucht neuen Blogger

25.06.2019

Norderney Ein Jahr Auszeit auf einer ostfriesischen Insel – und das sogar bezahlt: Norderney sucht für die zweite Jahreshälfte einen Inselblogger. „Uns ist egal, ob 18 oder 80 Jahre; wichtig ist, dass die Person Spaß am Berichten, Fotografieren und vielleicht auch Drehen von Videos hat“, sagte Wolfgang Lübben, stellvertretender Marketingleiter der Tourismus-Organisation Staatsbad Norderney. Der Inselblogger solle mit offenen Augen über die Insel gehen, Angebote mitmachen und Veranstaltungen besuchen. Auch könne er oder sie bei örtlichen Unternehmen mithelfen, um zu berichten. „Natürlich ist das eine Typ-Frage. Wir geben Anstöße, doch der Inselblogger kann auch auf Eigeninitiative starten“, so Lübben.

Es sei eine Möglichkeit, die Insel kennenzulernen: „Wir können auch Türen öffnen, die man als normaler Gast nicht öffnen kann.“ Zeitdruck gebe es beim Bloggen nicht. „Qualität statt Quantität“, laute die Devise. Für das Jahr bekommt der Inselblogger eine möblierte Wohnung und Kamera gestellt. Zusätzlich gibt es ein monatliches Taschengeld von 450 Euro.

2018 startete das Projekt. Das Staatsbad wollte laut Lübben einen Blick von außen auf die Insel holen, um Anstöße für Gäste zu geben und das eigene Angebot anzupassen. Bis etwa Ende Juli ist der 19-jährige Dieke Günther noch Inselblogger. Im vergangenen Jahr begann er seine Zeit auf der Insel nach dem Abitur. „Meine Zeit hier auf Norderney als Inselblogger ist nicht nur wunderschön, abwechslungsreich und interessant, sondern auch richtungsweisend und eine wahre Bereicherung für die Zukunft“, sagt Dieke Günther. „Durch meine Tätigkeit als Inselblogger bin ich erst so wirklich mit dem Fotografieren in Kontakt gekommen. Nun habe ich durch die Fotografie gelernt, die Natur mit anderen Augen zu sehen.“ Die oder der Neue könne ungefähr Mitte September beginnen.

Sarah Rönner, verantwortlich für das Norderneyer Online-Marketing, sagte der NWZ auf Nachfrage: „Auch wenn das Monatsgehalt, das bei 450 Euro liegt, nicht viel Geld ist – wir wollen die Bewerber auf keinen Fall ausnutzen. Die Wohnung wird gestellt und die Erlebnisse sind ja fast alle kostenfrei. Die Arbeitszeit im Monat liegt ungefähr bei 30 Stunden.“ Dazu gebe es keine festen Arbeitszeiten, junge Leute könnten außerdem Kindergeld anfordern und der Inselblogger entscheide meist für sich, an welchem Thema er arbeitet, so die Mitarbeiterin in Norderney. „Jede Woche wird dann mit dem Blogger besprochen, was gut gelaufen ist“ und woran er kommende Woche arbeitet.

Die Zahl der Bewerber scheint für den Job zu sprechen. Bereits 35 Leute wollen Blogger auf Norderney werden, vor allem seien es Frauen und Männer aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, aber selbst aus der Schweiz und aus Österreich gab es Anfragen, sagt die Marketing-Mitarbeiterin. Es würden sich gerade junge Leute melden, aber auch Erwachsene, die eine Auszeit benötigten, so die Verwaltungsmitarbeiterin. „Die Bewerber sagen dabei oft: Ich möchte mal was Neues sehen.“

Christoph Tapke-Jost Redakteur / Termine/Meine Woche
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