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NWZonline.de Region

Verschmutzungen an der Küste: Angespülte Klumpen meist kein Paraffin

22.05.2021

Wangerooge /Norderney Bei den Ende April an der niedersächsischen Nordseeküste angespülten wachsartigen Klumpen handelte es sich überwiegend wohl doch nicht um Paraffin. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Filiz Polat (Osnabrück) hervor. „Die Proben von den Inseln Wangerooge, Langeoog und Norderney weisen keinerlei Charakteristika auf, die auf Paraffin oder andere bekannte Pflanzenöle hindeuten“, teilte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), mit. Demnach handelte es sich nur bei zwei der untersuchten Proben um Paraffinwachs. Wie viele insgesamt untersucht wurden, blieb unklar.

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Bei den Verschmutzungen, die vor allem auf den Inseln aber auch auf dem Festland anlandeten, war zunächst von möglichen Paraffin-Funden ausgegangen worden. Öl- und Chemikalienreste von Schiffen werden oft auf der Nordsee entsorgt, zum Beispiel wenn Rückstände aus den Schifftanks gewaschen werden. Für das Einleiten von Paraffin gelten seit Anfang 2021 striktere Regeln - ein Verbot gibt es jedoch nicht.

Eine erste Tankwaschung müsse demnach noch in den Häfen vorgenommen werden, teilte das Bundesverkehrsministerium mit. Eine zweite Waschung sei unter bestimmten Voraussetzung aber auch auf See noch erlaubt. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse und der Größe der neuerlichen Funde sei aber nicht davon auszugehen, dass diese aus einer unerlaubten Tankwaschung auf See stammten, so das Ministerium.

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„Die Antwort der Bundesregierung wirft mehr Fragen auf, als dass sie Antworten gibt“, teilte Polat am Freitag mit. Unklar bleibe, um welchen Stoff es sich bei den übrigen Anspülungen handele. Auch wieso diese nicht aus Tankwaschungen stammen könnten, bleibe offen. Polat forderte zusammen mit der Grünen-Landtagsabgeordneten Meta Janssen-Kucz (Leer) die Anlandungen „umfassend zu klären“.

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