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NWZonline.de Region

Landjugend in der Region packt drei Tage fürs eigene Dorf an

23.05.2019

Nordloh /Tange /Region An diesem Donnerstagabend um 18 Uhr wird es so weit sein: Die in den Bezirken Emsland, Osnabrück, Oldenburg, Ostfriesland, Hannover, Hildesheim und Lüneburg eingesetzten Agenten werden ihre Tarnung aufgeben – und 111 Landjugenden ihre Aufgaben für die 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend verraten. Eine Ortsgruppe wird im Dorfgemeinschaftshaus in Nordloh-Tange auf die Enthüllung warten.

„Wir hoffen, dass es etwas mit Bauen zu tun hat“, gesteht Dominik Stöhr (24) von der Landjugend Nordloh-Tange. „Denn da haben wir Erfahrung.“ Stimmt, denn 2013 – bei der vorherigen 72-Stunden-Aktion – hat die Ortsgruppe schon einen Unterstand an der Grundschule in Nordloh gebaut – die „Villa Regenschreck“. Damals, und tatsächlich bei trübem und regnerischem Wetter, noch unter der Leitung von Jantje Berger (27). „Davor hat die Landjugend lange eigentlich nichts gemacht“, erinnert sie sich. Aber mit dem Wiedererstarken der Ortsgruppe gehört auch die seit 1995 regelmäßig stattfindende Aktion wieder zum Programm der Landjugend.

Das Besondere an der 72-Stunden-Aktion: Die ehrenamtlich Aktiven der Landjugenden müssen etwas für ihre Dorfgemeinschaft machen. Was, das erfahren sie erst an diesem Abend um 18 Uhr – und was es auch ist: Bis Sonntag, 26. Mai, 18 Uhr, muss das Projekt erledigt sein.

Die 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend

Seit 1995 findet die 72-Stunden-Aktion statt – 2019 zum fünften Mal. Das Motto lautet: „Einfach ma machen!“. Die teilnehmenden Ortsgruppen der Niedersächsischen Landjugend haben von Donnerstag, 18 Uhr, bis Sonntag, 18 Uhr, Zeit, um ihr zugewiesenes Projekt gemeinsam zu erledigen. Insgesamt beteiligen sich 111 Gruppen.

Aus der Region nehmen folgende Landjugenden teil: Im Ammerland die Gruppen Aschhausen, GiGaHüs, Nordloh-Tange, Pe-Li-Bu, Torsholt und Westerloy; im Kreis Friesland die Landjugend Jever. Hinzu kommen aus dem Kreis Oldenburg die Gruppen aus Benthullen-Harbern, Dötlingen, Großenkneten, Hatten und San-dersfeld sowie aus der Wesermarsch die LIG Nord, Moorriem, Neuenkoop, Stedingen und Strückhausen. Aus dem Landkreis Cloppenburg sind unter anderem dabei: Landjugend Sedelsberg, die Messdienergemeinschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar Barßel sowie die Pfadfindergemeinschaft Stamm St. Franziskus Barßel, Messdiener und Jungschützen Markhausen, Landjugend Altenoythe, Landjugend Garrel, Jungschützen der St.-Johannes-Schützengilde Garrel, Landjugend Bösel und Messdiener St. Andreas Cloppenburg.

Bezahlt wird die Erledigung der Aufgabe aus der eigenen Tasche der Landjugend oder über Sponsoren aus dem direkten und näheren Umfeld. „Wir haben schon viele Firmen und Organisationen angeschrieben“, sagt Stöhr, der in diesem Jahr die Hauptorganisation innehat. Zusagen haben sie schon viele bekommen, auch von Helferinnen und Helfern. „Wir rechnen so mit 30 Leuten, die tatkräftig mit anpacken“, so Berger.

Zuversichtlich, dass jede Aufgabe gemeistert werden kann, ist auch Piet Boersma. Der 18-Jährige ist seit vergangenem Jahr Vorsitzender der Landjugend Nordloh-Tange – und ganz froh, dass er mit Stöhr und Berger zwei erfahrene Unterstützer an der Seite hat. „Man ist schon aufgeregt. Das ist ganz anders als alle anderen Projekte, die wir so machen“, sagt der Vorsitzende. Das liege vor allem daran, dass es einen festen Zeitrahmen gebe. Ein Wettbewerb mit den anderen Ortsgruppen sei es aber nicht. „Man hat auch gar nicht viel Zeit, irgendwie mal zu gucken, was die anderen so machen“, weiß Berger.

Die 72 Stunden werden übrigens nicht durchgearbeitet. „Letztes Mal haben wir uns Tagesziele gesetzt“, erinnert sich Stöhr. Gearbeitet wurde dennoch teilweise bis zur Geisterstunde oder etwas länger. „Es macht aber wirklich Spaß und man tut etwas Gutes fürs Dorf“, weiß Berger.

Die 72 Stunden starten übrigens mit Bekanntgabe der Aufgaben durch die Agenten. „Sobald wir wissen, was wir tun sollen, setzen wir uns hin und fangen an zu planen – und zu telefonieren“, sagt Stöhr. Warum? Damit am Sonntag um 18 Uhr auch die „Einweihung“ gefeiert werden kann.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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