OLDENBURG/BERLIN - Philipp Rösler dankt ab - zumindest als Grünkohlkönig. Der Wirtschaftsminister gab seinen Titel als Kohlmajestät am Montagabend traditionsgemäß nach einem Jahr ab. Als seinen Nachfolger wählte das Kurfürsten-Kollegium der Stadt Oldenburg den EU-Kommissar Günter Oettinger. Beim Grünkohlessen in der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin wurde der 58-Jährige feierlich ernannt.
Oldenburg vergibt die Auszeichnung bereits seit 1956 an prominente Politiker, um für die Interessen ihrer Stadt zu werben.
Das defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten entwickelte sich erst in Bonn und dann in Berlin zum Treff der politischen Prominenz. Rund 330 Gäste aßen in diesem Jahr mit, darunter der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister. Zusammen wurden ihnen 200 Kilogramm Grünkohl zusammen mit Kochwurst, Speck und Kasseler aufgetischt. Auch der neue Grünkohlkönig Oettinger, der als Schwabe aus dem Land von Maultaschen und Spätzle kommt, bekam einen großen Teller vorgesetzt. Seine einzige Pflicht als Majestät: Ein Besuch bei den Untertanen in Oldenburg.
Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Dienstag in Ihrwer NWZ.
