OLDENBURG - OLDENBURG/TEHA - Die Natur hat einen weiteren Freund gefunden: Gestern Abend wurde in Oldenburg die „Stiftung Oldenburgisches Naturerbe“ gegründet. Sie basiert auf einer Idee des Naturschutzbundes (Nabu) Oldenburger Land und wird von der Oldenburgischen Landesbank (OLB) verwaltet. Damit betreut die OLB mittlerweile mehr als 70 Stiftungen

Kaum eine andere Region in Deutschland vereine ein solch abwechslungsreiches Naturgeschehen wie das Oldenburger Land, sagte der Stiftungsvorsitzende Professor Dr. Klaus Hinsch und nannte u. a. das Wattenmeer und die Marschflächen im Norden der Region, die Wallheckenlandschaft im Ammerland, die Moorflächen in den Kreisen Cloppenburg, Vechta, Ammerland und Wesermarsch sowie die reizvollen Uferlandschaften an Hunte und Weser. Naturschutzwürdige Flächen dauerhaft zu sichern und – wenn nötig – neu zu schaffen, sei das vorrangige Ziel der Stiftung, sagte Hinsch und betonte, dass in diesem Bemühen die Landwirtschaft als Partner willkommen sei.

Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) begrüßte die Stiftungsgründung als wichtigen Baustein für eine Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements im Naturschutz. Es freue ihn besonders, dass die Stiftung bereits erste Kontakte zum Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg geknüpft habe, sagte der Minister.

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