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NWZonline.de Region

„Uni-Medizin in Oldenburg wächst und gedeiht“

23.10.2018
Nothwang: Es wird nicht allein unser Medizinstudiengang begutachtet, sondern die Oldenburger Universitätsmedizin insgesamt. Das heißt, es geht auch um die Arbeit unserer Medizinischen Fakultät, um unsere Forschung und um die Zusammenarbeit mit Groningen, den vier beteiligten Krankenhäusern und den 120 akademischen Lehrpraxen. Der Wissenschaftsrat nimmt sich dafür zwei Tage Zeit und verbringt je einen Tag in Oldenburg und Groningen. Hier bei uns wird er mit vielen Akteuren der Universitätsmedizin sprechen und diskutieren – beispielsweise mit dem Dekanat über die Leitungsstrukturen. Natürlich geht es auch um den weiteren Aufbau der Universitätsmedizin und welche Perspektiven wir sehen. Außerdem besucht der Wissenschaftsrat die beteiligten Krankenhäuser und spricht selbstverständlich auch mit Vertretern des Landes, insbesondere mit Wissenschaftsminister Björn Thümler.
Frage: Und was passiert am nächsten Tag in Groningen?

Historisches Votum

Der Wissenschaftsrat hatte 2010 in einem sensationellen Votum beschlossen, erstmals nach 20 Jahren wieder in Deutschland an einer Hochschule eine medizinische Fakultät einzurichten. Oldenburg erhielt den Zuschlag, gemeinsam mit der Universität Groningen die European Medical School auf den Weg zu bringen.

Die Grundlage für die Gründung der Fakultät legte dann der niedersächsische Landtag mit großer Mehrheit endgültig mit einem Gesetz über die rechtlichen Rahmenbedingungen. Das Gesetz trat am 15. Juli 2012 in Kraft.

Am 1.Oktober 2012 nahmen die ersten 40 Studenten in Oldenburg ihr Medizinstudium auf. Derzeit sind es 240.

Nothwang: Dort werden die Experten mit unseren Partnern – der Universität Groningen und dem Universitätsklinikum Groningen – über die Zusammenarbeit mit Oldenburg diskutieren. Und natürlich nachhaken, wie sich aus niederländischer Sicht die Zusammenarbeit in dem gemeinsamen Medizinstudiengang und in der grenzüberschreitenden Forschung gestaltet.
Frage: Werden denn auch die Hauptbetroffenen, die Medizinstudenten, nach ihren Erfahrungen befragt?
Nothwang: Selbstverständlich. Hier wünscht sich der Wissenschaftsrat einen intensiven Austausch, um aus erster Hand zu erfahren, wie die Studierenden ihr Studium und die europäische Dimension darin – die ja immer noch einmalig ist – erleben.
Frage: Wie groß ist eigentlich die Gruppe, die da nach Oldenburg und Groningen reist?
Nothwang: Wir erwarten eine Gruppe von 21 Medizin-Expertinnen und -Experten.
Frage: Und wenn die Beurteilung negativ ausfällt?
Nothwang: Davon gehen wir nicht aus. Fakt ist, dass die Oldenburger Universitätsmedizin wächst und gedeiht. In guter Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern haben wir seit 2012 ein sehr erfolgreiches humanmedizinisches Studium aufgebaut. Die Rückmeldungen unserer Studierenden sowie auch unserer Partner zur Qualität des Studiums sind durchweg positiv. Alle Jahrgänge unserer Medizinstudierenden nehmen jedes Jahr an einem bundesweiten Vergleichstest der Charité teil – und schneiden dort überdurchschnittlich gut ab. Zudem haben wir bereits 20 Professorinnen und Professoren berufen, bis Ende 2019 werden bis zu 14 weitere folgen. Und auch unsere Forschungserfolge sprechen für sich.
Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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