OLDENBURG - OLDENBURG/LS - Trotz mancher Prognosen: Von der so genannten „Grünen Gentechnik“ sind keine nennenswerten Impulse für den Arbeitsmarkt zu erwarten – auch nicht im Fall einer Liberalisierung des Gentechnikgesetzes. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie, die am Lehrstuhl für Unternehmensführung der Universität Oldenburg (Prof. Dr. Reinhard Pfriem, Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik) im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) entstanden ist.

In der Studie der Diplomanden Thorsten Helmerichs und Daniel Grundke („Grüne Gentechnik als Arbeitsplatzmotor? Genaues Hinsehen lohnt sich“) wurden privatwirtschaftlich finanzierte Arbeitsplätze im Bereich der „Grünen Gentechnik“ erfasst, die sich mit der Entwicklung und Produktion gentechnisch veränderter Pflanzen befassen.

In dieser Form ist die Expertise nach Angaben der Universität einmalig, die Ergebnisse sind ernüchternd: In der öffentlichen Auseinandersetzung ist häufig zu hören, das strenge deutsche Gentechnikgesetz verhindere zehntausende neue Arbeitsplätze.