OLDENBURG - Die Auswirkungen des Amoklaufs von Winnenden am 21. März auf das Waffenrecht werden am Freitag und Sonnabend auch die Sportschützen des Nordwestens beschäftigen. In der Oldenburger Weser-Ems-Halle treffen sich 185 Delegierte aus elf Schützenbezirken zum 57. Landesschützentag des Landesdachverbandes Nordwestdeutscher Schützenbund.
Zu der Veranstaltung werden als Schirmherr Verteidigungs-Staatssekretär Thomas Kossendey (CDU, Edewecht), Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) sowie der Präsident des Bundesdachverbandes Deutscher Schützenbund, Josef Ambacher, erwartet.
Das Schützen-Treffen beginnt an diesem Freitag mit einem Unterhaltungsabend. Am Sonnabend steht vormittags eine Feierstunde mit Fahneneinmarsch und Ansprachen der Ehrengäste auf dem Programm, bevor am Nachmittag der eigentliche Delegiertentag beginnt. Unter der Leitung von Präsident Johnny Otten werden umfangreiche Wahlen absolviert.
Organisiert wird die Veranstaltung, auf der weit mehr als 100 000 Mitglieder repräsentiert werden, vom Oldenburger Schützenbund.
