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NWZonline.de Region

Naber und Prange siegen souverän

16.10.2017

Oldenburg Die Nacht war schwarz, damit lag sie allerdings überhaupt nicht im Trend: Rot war die allgegenwärtige politische Farbe am Wahlsonntag in Oldenburg. Beide Direktmandate räumte die SPD souverän ab. Bei Grünen und CDU war es dagegen ein langer Abend des Zitterns, ob ihre Vertreter es über die Listenplätze in den Landtag schaffen würden.

Die Oldenburg-Karte zeigte nach Auszählung aller Stimmen ein durchgehendes Rot bei den Erststimmen. Bei den Zweitstimmen mussten die Sozialdemokraten in einem einzigen Wahlbezirk den ersten Platz der CDU überlassen.

Dementsprechend deutliche ließ sich das in den Zahlen ablesen: Im Wahlkreis 62 Oldenburg-Mitte/Süd verteidigte Ulf Prange (SPD) souverän das Direktmandat. Mit 41,2 Prozent der Erststimmen konnte er den früheren Oberbürgermeister-Kandidaten Christoph Baak (CDU) deutlich distanzieren (25,8 Prozent).

Ähnlich groß war der Abstand im Wahlkreis 63 Oldenburg-Nord/West. Hanna Naber (SPD) und Esther Niewerth-Baumann (CDU) bewarben sich hier um das Direktmandat, das seit Jürgen Krogmanns Wechsel auf den Oberbürgermeister-Posten unbesetzt war. Naber siegte mit 42,9 Prozent mit deutlichem Vorsprung vor Niewerth-Baumann, die 28,2 Prozent der Erststimmen erhielt.

Während Verlierer Baak mit seinem Listenplatz keine weitere Chance auf den Landtag hatte, konnte Niewert-Bau­mann auf Platz 21 der Landesliste noch hoffen – und kurz vor Mitternacht feiern. Mit dem vorläufigen Endergebnis war klar: Sie bekommt einen Platz in Hannover.

Ein richtiges Hin und Her gab es bei den Grünen. Susanne Menge auf Platz 13 der Landesliste schaffte es laut den Zahlen der ersten Prognose nicht in den Landtag. Im Laufe des Abends errechneten die Demoskopen dann 13, teilweise sogar 14 Plätze für die Grünen. Menge verließ bereits kurz nach 22 Uhr die Wahlparty mit dem Gefühl, es wieder geschafft zu haben. Spätere Hochrechnungen sahen ihre Partei allerdings doch wieder nur mit zwölf Sitzen im Landtag. Und das blieb so bis zum vorläufigen amtlichen Endergebnis: Also kein Sitz für Menge.

Sicher in Hannover dabei ist dagegen Jens Ahrends. Der Edewechter ist Sprecher der AfD-Kreisverbands Oldenburg/Ammerland und zog über Platz sieben der Landesliste in den Landtag ein. In der Stadt Oldenburg kam seine Partei bei den Zweitstimmen allerdings nur auf 4,7 Prozent.

Wieder einmal durch die Fünf-Prozent-Hürde ausgebremst wurde Hans-Henning Adler. Als Teil des Spitzen-Duos der Linken hätte er bei einem Erfolg seiner Partei einen Sitz in Hannover sicher gehabt – doch wie vor viereinhalb Jahren reichte es nicht. Da half Adler auch das starke Erststimmen-Ergebnis von 11,4 Prozent nicht.

Bei den Zweitstimmen in Oldenburg konnte die SPD 6,6 Prozentpunkte mehr einfahren als 2013. Die Grünen verloren mit 9,2 Prozentpunkten deutlich. Die Linken legten um 3,7 Prozentpunkt zu. CDU (minus 1,3) und FDP (minus 2,4) konnten weniger Zweitstimmenanteile für sich verbuchen.


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