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NWZonline.de Region

Lauf geht’s 2022: So finden Sie die perfekten Schuhe für den Halbmarathon

12.03.2022

Oldenburg „Ich schaue den Leuten immer erst auf die Füße und dann erst ins Gesicht“, sagt Arnold „Arnie“ Frerichs, Inhaber des Fachgeschäfts „Laufrausch“ in Oldenburg-Eversten, lachend zu einer Stammkundin. Denn: „Laufsport ist nicht mein Beruf, sondern meine Berufung.“ Und wenn man dem 63-Jährigen bei der Beratung zusieht und -hört, glaubt man das sofort. Bei den folgenden Fragen zum Schuhkauf sprudelt es auch nur so aus dem Experten heraus.

Woran erkenne ich die richtigen Laufschuhe?

„Du erkennst das erst mal gar nicht“, sagt Arnie Frerichs augenzwinkernd. „Erst wenn du damit öfter Laufen gehst, stellst du fest, was der Schuh mit dir macht.“ Darum rät er, direkt ein Geschäft anzusteuern, das auf Laufschuhe spezialisiert ist. „Sonst landen die Leute sowieso bei mir, wenn zum Beispiel das Knie anfängt beim Laufen weh zu tun. Der Schuh muss an den Fuß passen, sonst geht das schief.“

Das Programm

Ein Video von der „Lauf geht’s“-Infoveranstaltung mit Initiator Wolfgang Grandjean, bei der das Gesamtkonzept erläutert wird, ist im Internet zu sehen unter

Start des Programms ist am 19. April um 19.30 Uhr mit dem Vortrag „Training mit Sinn, Verstand und Spaß“ von Wolfgang Grandjean in den oberen Festsälen der Weser-Ems-Hallen Oldenburg. Hier werden auch die Starterpakete ausgegeben.

Die Lauftreffs beginnen am 30. April an sechs verschiedenen Standorten in der Region. Alle weiteren Lauftreffs finden immer sonntags um 9 Uhr statt.

Das Ziel von „Lauf geht’s“ ist die gemeinsame Teilnahme am Halbmarathon oder 10-Kilometer-Lauf in Oldenburg am 16. Oktober. Eine Meilensteinkontrolle erfolgt in Schortens beim Jever-Fun-Lauf am 20. August.

Die Kosten für das Laufprogramm betragen monatlich 59,90 Euro, für NWZ-Abonnenten 49,90 Euro – und das über sechs Monate. Hinzu kommt eine einmalige Startergebühr von 59,90 Euro (49,90 Euro für NWZ-Abonnenten). Bei Wieder­holern entfällt die Startergebühr.

Die Anmeldefrist endet am 20. März 2022.

    www.nwz-lauf-geht’s.de

Welche Probleme entstehen durch falsche Schuhe ?

„Meistens sind es Probleme mit dem Knie, der Hüfte und dem Sprunggelenk. Es kann aber Auswirkungen auf den ganzen Körper haben“, sagt der 63-Jährige, der selbst regelmäßig läuft und Fitness betreibt. Irreparable Schäden seien dadurch zwar eher nicht zu befürchten, es könne aber zu einer längeren Zwangspause führen. Gerade wenn man sich auf einen Wettbewerb wie den Halbmarathon bei „Lauf geht’s“ vorbereite, sei das sehr ärgerlich.

Was ist beim Kauf von Laufschuhen zu beachten?

„Zunächst einmal ist die Fußform ganz entscheidend“, sagt Arnie Frerichs. Er rät dazu, seine alten Laufschuhe mit zur Beratung zu nehmen. Anhand der Abnutzungsstellen könne ein gelernter Schuhverkäufer erkennen, wo es Probleme gibt. „Grundsätzlich müssen die Schuhe gut dämpfen, stützen und führen, denn bei der Landephase wirkt auf die Füße das Drei- bis Vierfache des Körpergewichts“, sagt der 63-Jährige. Weil die Füße beim Laufen aufgrund der Durchblutung stark anschwellen, rät er außerdem, die Schuhe eine Nummer größer zu kaufen.

Woran ist eine gute ­Beratung zu erkennen?

Wer nicht direkt in ein Spezialgeschäft geht, könne im Gespräch mit dem Verkäufer herausfinden, ob dieser eine Affinität zum Laufen hat. Er sollte sich nämlich prinzipiell Zeit für die Beratung nehmen, so Arnie Frerichs. Über das Stellen bestimmter Fragen – wie zum Beispiel zur Fußform oder zur Nutzungsdauer der Schuhe – könne zudem herausgefunden werden, ob der Verkäufer Ahnung hat.

Wie häufig sollte man sich neue Schuhe zulegen?

Nach 600 bis 800 Kilometern sind neue Schuhe fällig, so der 63-Jährige. Wer keine Smart-Watch oder Ähnliches zum Messen hat, könne auch ein Lauftagebuch führen. Das habe auch einen schönen Nebeneffekt: „Es ist in der Re­trospektive einfach toll zu lesen, welche Emotionen man beim Laufen hatte.“

Wie viel kosten gute Laufschuhe?

Mindestens 140 Euro sollten für nicht-reduzierte Schuhe ausgegeben werden, sagt der Experte: „Hier sollte man keinen Geiz an den Tag legen. Und wenn man öfter darin läuft, wird man sie zu schätzen wissen.“ Auf andere Laufutensilien könne eher verzichtet werden, wenn es einem zu teuer wird. Denn: „Gute Laufschuhe sind das wichtigste Hand- beziehungsweise Fußwerkszeug überhaupt.“

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Florian Mielke Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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