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NWZonline.de Region

Ex-EWE-Mitarbeiter fordert 40.000 Euro Schmerzensgeld

12.12.2017

Oldenburg /Lübeck Die Peilsender-Affäre beim Oldenburger Energieversorger EWE hat jetzt doch ein juristisches Nachspiel. Vor dem Landgericht Lübeck wird am 13. April kommenden Jahres über die Zivilklage des früheren leitenden EWE-Mitarbeiters Christian C. gegen das Unternehmen verhandelt. Er fordert rund 40.000 Euro Schmerzensgeld. Der damalige EWE-Personalvorstand Nikolaus Behr hatte Anfang 2016 die Bespitzelung von Christian C. durch einen Detektiv veranlasst. Dabei wurden illegalerweise auch Peilsender am Auto des Ex-Mitarbeiters angebracht.

Die Klage von Christian C. richtet sich aber nicht nur gegen Behr, der im Zuge der Affäre seinen Posten räumen musste, sondern auch gegen die EWE AG und die EWE Netz, die er für die Bespitzelung mitverantwortlich macht. Die EWE hatte damals erklärt, Behr sei nach jahrelangem Rechtsstreit mit Christian C. aus persönlichen Gründen gegen den Ex-Mitarbeiter vorgegangen. Es gibt allerdings auch Hinweise darauf, dass die Bespitzelung kein Alleingang von Behr war.

Lesen Sie auch: Abgehoben – Die EWE in der Krise

Marco Seng
Redakteur
Reportage-Redaktion
Tel:
0441 9988 2008

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EWE | Landgericht Lübeck | EWE AG | EWE Netz

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