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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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NWZonline.de Region

MeToo: Warum der laute Aufschrei so schwerfällt

20.12.2017

Oldenburg Es war bei der Betriebs-Weihnachtsfeier. Tanja K.* (*Name von der Redaktion geändert) saß neben ihrem damaligen Chef, Werner T.* Dieser rückte ihr immer dichter auf die Pelle. Machte anzügliche Bemerkungen, sagte, Tanja K. sähe aus wie eine, die pinke Unterwäsche trage, ob das auch so sei, fragte, ob sie schon lesbische Erfahrungen habe. Tanja K. wich den Fragen, so gut es ging, aus, schob das ungute Gefühl, das in ihr aufkam, beiseite. Später, als Werner T. an ihr vorbeiging, griff er ihr an den Po. Das konnte Tanja K. nicht mehr ignorieren oder weglächeln. Deutlich sagte sie ihm, dass er das lassen soll, dass sie das nicht will.

Kollegen hatten die Szene mitbekommen. Sie sagten so etwas wie: „Ach komm, Tanja, war doch gar nicht so gemeint. Ist doch so ein schöner Abend, sei doch nicht so miesepetrig. Auf der Arbeit bist du doch auch immer so locker.“ Tanja K. verließ daraufhin die Feier. Die Woche drauf holte Werner T. sie dann in sein Büro. „Er hat mir ziemlich unverblümt gedroht, dass ich die Sache ruhen lassen soll, wenn ich keinen Höllenritt auf der Arbeit will. Ich hab’ kurz danach nen anderen Job gekriegt“, erzählt Tanja K.

Schleichender Prozess

Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland hat sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz schon einmal erlebt oder beobachtet. Eine Umarmung vom Chef, ein tägliches Guten-Morgen-Küsschen zur Begrüßung – so fängt es oft an. Eine Hand streift den Po, die Brüste – die Berührungen steigern sich. Schließlich erwartet der Chef, dass die junge Mitarbeiterin bei einer Tagung bei ihm im Bett schläft – und mit ihm Sex hat. Mit diesen und ähnlichen Erfahrungen wenden sich vor allem junge Auszubildende an den Oldenburger Verein „Wildwasser“, eine Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen. Die Nähe ist zunächst einvernehmlich, dann wird eine Grenze überschritten. Das macht es für viele Betroffene auch so schwer.

Ingeborg Wibbe    Bild: Oehlmann

„Sie fühlen sich hofiert“, sagt „Wildwasser“-Beraterin Ingeborg Wibbe. Später kommen die Schuldgefühle, viele Betroffene können nicht aussprechen, was ihnen passiert ist, dass etwas falsch gelaufen ist. Auch heißt es dann oft: „Du wolltest es doch.“ Hinzu kommt, dass Täter Strategien der Umdeutung, Manipulation und Bagatellisierung benutzen. Manchmal kommt es zu gewaltvollen Situationen. „Sex wird per Drohung erzwungen“, sagt Ingeborg Wibbe. Wenn du nicht mitmachst, fliegst du raus, fällst du durch die Prüfung, bekommst du eine schlechtere Note, heißt es dann.

So reagiert man bei sexuellen Belästigungen

1. Grenzen setzen. Bei Belästigungen sofort „Stopp“ sagen: Auch kleinere Grenzverletzungen sollte man sofort ansprechen, um schlimmeren Missbrauch zu verhindern. Zum Beispiel kann man sagen: „Diesen Witz mag ich nicht!“ Oder einen Zettel hinlegen: „Bitte lassen Sie Ihre anzüglichen Witze!“ Vielen Betroffenen fällt das direkte Ansprechen von Grenzüberschreitungen jedoch schwer, weil das Verhältnis zum Kollegen oder zum Chef darunter leiden kann. Darum sei es in jedem Fall empfehlenswert, sich nicht alleine zur Wehr zur setzen, empfiehlt Ingeborg Wibbe:

2. Verbündete suchen: Am besten ist es, wenn man die sexuelle Belästigung im Betrieb thematisieren kann, mit dem Personalrat, einer Gleichstellungsbeauftragten oder – in kleineren Betrieben – einer Kollegin. „Oft betrifft es ja auch noch andere“, sagt Ingeborg Wibbe. Wenn eine den Anfang macht, melden sich häufig weitere, die mit dem gleichen Kollegen Ähnliches erlebt haben. So hatte Tanja K. zum Beispiel in einem Nebenjob einen Chef, der immer Körperkontakt zu den Frauen suchte. „An mir hat er sich im Vorbeigehen im Lager zwei Mal gerieben“, erzählt Tanja K., „also er ist so an mir vorbei gestrichen, damit ich seine Erektion merke.“ Sie erzählte es einer Kollegin, beiden fiel dann auf, dass er das bei allen macht.

„Kollegen spielen oft eine entscheidende Rolle als Verbündete“, weiß Wibbe. Durch ihre Kommentare können sie den Nährboden für weitere sexuelle Belästigungen entziehen. „Gerade Männer sollten sich von ihren Geschlechtsgenossen abgrenzen.“ Wenn sie Partei für eine unter Belästigung leidende Kollegin ergreifen, bewege das noch mehr als bei Frauen.

„Unter Auszubildenden einen guten Kumpel zu haben, der sich für einen stark macht, kann viel wert sein", sagt Ingeborg Wibbe. Aber der müsse schon sehr mutig sein, um sich als junger Mann für eine Kollegin einzusetzen. Wer bei der Arbeit niemanden ins Vertrauen ziehen möchte, kann zunächst auch Freunden oder der Familie von der erfahrenen Belästigung erzählen und mit ihnen über ein weiteres Vorgehen beraten.

3. Sexuelle Belästigung dokumentieren und rechtlichen Beistand suchen: Da sexuelle Belästigung meistens nur zwischen zwei Personen stattfindet, sollten Betroffene eine genaue Liste erstellen, wann es zu Grenzverletzungen gekommen ist und was jeweils passiert ist. Auch wörtliche Zitate sollten notiert werden. Aufzeichnungen über anzügliche Sprüche, Grapschen oder Drohen können wichtig sein, wenn der Fall vor Gericht landet. Auch sind die Notizen ein Anhaltspunkt, wenn auf die Anzeige wiederum eine Anzeige des Beschuldigten wegen übler Nachrede oder Verleumdung folgt – womit Betroffene rechnen müssen.

Wie geht es für Betroffene weiter?

Der Wildwasser-Verein hat vergleichsweise wenig mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu tun, was aber nicht daran liegt, dass es womöglich nur wenige Fälle gibt – im Gegenteil: „Die Dunkelziffer ist immens“, sagt Ingeborg Wibbe, die Scham und Verunsicherung aber noch zu groß, um die Fälle offenzulegen. Was ist sexuelle Belästigung? Was ist ein missglückter Flirtversuch? Die Grauzone bei dem Thema ist groß. Daher kommen öfters Frauen in die Beratungsstelle, die gar nicht so recht wissen, ob sie hier richtig sind.

Hier finden Sie eine Grafik zur sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz

Viele Betroffene lassen sich nach einem sexuellen Missbrauch erst einmal krank schreiben, um aus dem Druckfeld auszusteigen. „Sie sind nicht arbeitsfähig“, sagt Ingeborg Wibbe. „Aus Angst.“ Betriebe machen Betroffenen meistens das Angebot, in einer anderen Abteilung weiterzuarbeiten. So lässt sich das „Problem“ ohne viel Wirbel lösen. Solange der Fall nicht geklärt ist, muss der Beschuldigte suspendiert oder umgesetzt werden. „Der Arbeitgeber kann die Betroffene nicht zwingen, mit dem Beschuldigten an einem Tisch zu sitzen.“ Viele Betroffene suchen sich selbst einen neuen Job, um einen Ausweg aus der Situation zu finden.

„Alle Berufstätigen haben das Recht auf ein sicheres Arbeitsumfeld. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet jede Form der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz und verpflichtet jeden Arbeitgeber, vorzubeugen und einzugreifen, wenn es zu Übergriffen kommt. Betroffene machen allerdings häufig die Erfahrung, dass sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz nicht ernst genug genommen wird. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, solche Vorfälle zu verhindern und so auch das Betriebsklima zu verbessern. Nicht alle Arbeitgeber kennen ihre Schutzpflichten, viele Beschäftigte wissen zu wenig über ihre Rechte.“
(Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes)

Beraterin Ingeborg Wibbe hofft, dass sich durch die MeToo-Debatte Strukturen in den Betrieben verändern, zum Beispiel ein Beschwerdemanagement eingeführt wird. (Bild: Pedersen/dpa)

Um mehr Selbstbewusstsein zu bekommen, empfiehlt Beraterin Ingeborg Wibben „Wendo“, eine Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungsmethode für Frauen. Grenzen setzen, geschickt argumentieren, wütend werden – beim Wendo lernt man individuelle Wehrstrategien. „Die Kurse machen Lust auf Stärke“, sagt Wibbe. „Und einige Frauen lernen ihre Stimme dabei ganz neu kennen.“

Was wird sich langfristig ändern?

Auch wenn das Thema nach einiger Zeit wahrscheinlich wieder „in der Versenkung“ verschwinden wird: Der Wildwasser-Verein begrüßt die MeToo-Debatte. „Das ist eine tolle Möglichkeit, mit der – Tausende! – unter einem Nickname sexuelle Belästigung offenlegen“, sagt Ingeborg Wibbe. „Dass die vielen Fälle sichtbar werden, ist schon sehr wertvoll.“ Manchmal stoße eine Welle schließlich auch etwas an, was länger vorhält.

Victim-Blaming

„Die Frauen im Fall Weinstein tragen doch eine Mitschuld am Missbrauch“: Das ist eine beliebte Auffassung zu dem Thema. Man spricht von „Victim-Blaming“, also der Täter-Opfer-Umkehr.

„Da werden Frauen schnell als Schlampen oder Zicken eingeteilt: Die Zicken wehren sich, und die Schlampen sind die, die es mit jedem machen.“ (Sozialpsychologe Prof. Rolf Pohl im Stern-Interview „Der Mann als Tier“ (26.10.17))

Die Akzeptanz für Sexismus sei in unserer Gesellschaft noch sehr groß, so Wibbe, anzügliche Bemerkungen und Handlungen seien an der Tagesordnung. „Solange dieser Alltagsexismus existiert, wird Hilfe immer schwierig sein.“ Ein Spruch, eine Berührung – was im Büroalltag als nebensächlich wahrgenommen werde, könne für Betroffene eine massive Erfahrung sein.

„Jeder Fall, den eine Frau in einem Betrieb offenlegt, schafft ein Klima, in dem andere sich auch trauen“, sagt Ingeborg Wibbe. Die Beraterin hofft, dass sich dadurch auf längere Sicht Strukturen in Betrieben ändern, zum Beispiel am Beschwerdemanagement gearbeitet oder eine Gleichstellungsbeauftragte gewählt wird. Von den Medien wünscht sich Ingeborg Wibbe mehr Berichte über Best-Practice-Beispiele, also Fälle von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, die offengelegt und – etwa dank eines funktionierenden Beschwerdemanagements im Unternehmen – im Sinne der Betroffenen gut gelöst wurden.

Beratungsstelle „conTakt“ der Uni Oldenburg

Eines dieser guten Beispiele ist die Universität Oldenburg, wo im Jahr 2000 „conTakt“, eine „Beratungsstelle bei Fragen zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt“, gegründet worden ist. Wie es dazu gekommen ist, erklärt Geschäftsführerin Angelika Müller: „In den 90er Jahren gab es eine sehr feministische Gruppe an der Uni, die das Thema eingebracht hat. 1996 wurde eine erste Richtlinie gegen sexuelle Diskriminierung und Gewalt vom Senat verabschiedet, Anlass war ein Vorfall zwischen einem Hochschullehrer und einer Studentin, der die Notwendigkeit zum Handeln deutlich machte.“ Nun gab es zwar eine Richtlinie – aber wer sollte etwas unternehmen, falls wieder etwas vorfällt? Fazit: „Wir brauchen eine eigene Beratungsstelle.“ Und dort sollten geschulte Frauen sitzen; nicht jemand, der es einfach nebenbei macht. „ConTakt“ ist außerdem unter anderem mit verschiedenen Beratungsstellen in Oldenburg und der Antidiskriminierungsstelle des Bundes verknüpft. Zum dreiköpfigen Beratungsteam gehören neben Angelika Müller auch Rechtsanwältin Sabine Keidel und – für die psychologische Beratung – Vanessa Hinsch.

Studie: Sexuelle Belästigung an Universitäten

Kriminologin Katrin List hat 2012 eine Studie veröffentlicht, der zufolge 81 Prozent der Studentinnen schon sexuelle Belästigung erlebt haben. Mehr als jede Zweite fühlt sich an der Uni belästigt.

Meistens seien es Kommilitonen, die aber gleichzeitig Freunde, Partner und Expartner sein können. Also Männer aus dem Umfeld.

Katrin List: „Viele Frauen denken: An der Uni passiert mir nichts, da sind nur gebildete und aufgeklärte Menschen, mit denen man reden kann. Genau diese Vorstellung könnte dazu beitragen, dass Betroffene eher weniger über sexuelle Übergriffe sprechen. Die passen häufig nicht in ihr Weltbild, auch nicht in das der Universität. Doch wenn die Betroffenen aus Scham nichts sagen, schützt das die Täter.“ (Quelle: Zeit Online)

Angelika Müller (links) und Sabine Keidel        Bild: Ziegeler

Ein häufiges Problem im Uni-Alltag: Viele junge Leute möchten dazugehören, wenn sie ihr Studium aufnehmen. Sie wissen aber noch nicht, was zur Kultur des Uni-Lebens dazugehört.
Ist es normal, wenn man sich duzt?
Ist es normal, dass man sich zum Kaffeetrinken trifft?
Wann findet eine Grenzüberschreitung statt?

„Wenn’s beim Kaffeetrinken bleibt, ist das völlig ok“, erklärt Sabine Keidel. Aber wenn dann WhatsApp-Nachrichten oder private Mails mit Einladungen zum Kino oder gemeinsamen Weintrinken folgen, kann das schnell anders aussehen.

Beratungsstellen bei Gewalt und sexuellem Missbrauch

Wildwasser e.V. Oldenburg: Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Frauen, Lindenallee 23, Oldenburg. Telefon: (0441) 16656, E-Mail: info@wildwasser-oldenburg.de, www.wildwasser-oldenburg.de

„conTakt“: Beratungsstelle für Studierende und Mitarbeiter der Uni Oldenburg bei Fragen zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt, Uhlhornsweg 86, Hörsaalzentrum A14, Raum 0-039, Oldenburg. Telefon: (0441) 798-2776, E-Mail: contakt-beratungsstelle@uni-oldenburg.de, telefonische Sprechzeit: donnerstags 8:30 bis 10 Uhr, persönliche Beratung nach Terminabsprache

Beratungsstelle Delmenhorst: Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen, Kirchplatz 13, Delmenhorst. Telefon: (04221) 99-2450, E-Mail: fachstelle@delmenhorst.de, Offene Sprechzeit: donnerstags 15.30 bis 16.30 Uhr.

Beratungsstellen Emden, Aurich: BISS Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt, Postfach 1536, Emden. Telefon: 04921 588977, E-Mail: biss@awo-emden.de, www.frauenhaus-emden.de/biss.

BISS Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt, Lüchtenburger Weg 6, Aurich, Telefon: (04941) 973222, E-Mail: biss.aurich-wittmund@t-online.de, http://drk-kv-aurich.de/13.html

BISS Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt, Mühlenstraße 135, Leer. Telefon: (0491) 97968100, E-Mail: info@lkleer.de

Insbesondere wissenschaftliche Mitarbeiterinnen fürchten um ihre wissenschaftliche Reputation, wenn sie öffentlich machen, dass sie sexuell belästigt worden sind oder werden. „Gerade innerhalb von Fachdisziplinen wird schnell international etwas weitergetragen“, erklärt Angelika Müller, meist kennen sich alle untereinander. Wenn man seinen Ruf verliert, kann es also schnell vorbei sein mit der Karriere. Man lebt von Empfehlungen, lässt sich protegieren, wird vermittelt – wie soll man sich hier gegen sexuelle Belästigung zur Wehr setzen? Es sei ein schambesetztes Thema, wissen die beiden Beraterinnen. „Es gibt immer noch die Befürchtung: ,Man glaubt mir nicht‘“, hat Sabine Keidel nicht nur während ihrer „conTakt“-Beratung, sondern auch während ihrer 30-jährigen Tätigkeit als Rechtsanwältin im Bereich der sexualisierten und häuslichen Gewalt festgestellt. Und nicht nur unter Mitarbeitern oder Studentinnen und ihren Dozenten: „Auch bei Vorfällen unter den Studierenden gibt es die Sorge, nicht mehr dazuzugehören.“

Was Angelika Müller an der aktuellen MeToo-Debatte ärgert, ist: „Was die Erlebnisse mit den Opfern machen, findet viel zu wenig Beachtung. Das treibt mich um.“ Zwar habe das Thema durch den Hollywood-Skandal um Weinstein viel Aufmerksamkeit erfahren. Verdrängt werde aber die Tatsache, dass sexuelle Belästigung allgegenwärtig ist – und eben nicht nur in Hollywood bei Stars und Sternchen vorkommt.

Der Uni verwiesen worden sei in Oldenburg zwar noch kein Student. Ein „partielles Hausverbot“ hat es aber durchaus schon gegeben. Also dass ein Student einen Raum nur noch zu einer bestimmten Uhrzeit betreten durfte.

„Betroffene sollten den Mut haben, frühzeitig zu uns zu kommen!“, appellieren die Beraterinnen.

Übrigens: Selbst Frauen, deren Arbeitsplatz der Deutsche Bundestag ist, haben reichlich Erfahrung mit sexueller Belästigung, wie sie in diesem Video berichten.

Bonny & Claudia: Blogbeiträge zum Thema „sexuelle Belästigung“

Lesen Sie auch: Ist doch gar nichts passiert – Sexuelle Übergriffe im Nordwesten

Inga Wolter
Redakteurin
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Jantje Ziegeler
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