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Trotz heftigen Regens Sternfahrt gegen die A20 im Oldenburger Land im Ziel eingetroffen

Die Fahrradkolonne auf dem Weg von Oldenburg nach Rastede

Die Fahrradkolonne auf dem Weg von Oldenburg nach Rastede

Oldenburg - Rund 150 Menschen sind am Samstagmorgen um 9:30 Uhr vom Oldenburger Schlossplatz aus zur Fahrrad-Sternfahrt gegen den Weiterbau der Küstenautobahn A20 gestartet – trotz zum Teil heftiger Regenfälle.

Auch wenn nach dem Start noch einige Radfahrer hinzukamen: Das Wetter scheint die Zahl der Teilnehmer beeinträchtigt zu haben: „Eigentlich hatten wir insgesamt mit 500 Menschen bei allen Demonstrationen geplant“, sagt Olaf Bandt, Bundesvorsitzender des Umweltschutzverbands BUND. „Jetzt müssen wir wegen des Wetters schauen, was bezüglich der Teilnehmerzahl möglich ist.“ Bandt ist vor Ort, weil die A20 nach Ansicht des BUND das umweltschädlichste aller aktuell geplanten Projekte ist.

Zu Beginn der Fahrraddemo vor 9:30 Uhr am Oldenburger Schlossplatz:

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Kurt Liedtke aus Verden erinnert an den Grund der Demo: „Noch schlimmer als der Regen ist, wenn das Moor durch die Autobahn zerstört wird. Wir brauchen eine andere Form von Verkehr mit einem vermehrten Umstieg auf die Bahn.“ Doch auch persönliche Betroffenheit lässt Teilnehmer den widrigen Umständen trotzen: „Unser Elternhaus wäre von Lärm betroffen, zudem soll die A 20 durch die Ländereien unserer Nachbarn verlaufen“, sagt etwas Silke Bruns, die gebürtig aus Hollwege (Westerstede) stammt.

Die Fahrraddemo gegen 10.30 Uhr auf der Wilhelmshavener Heerstraße:

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So ist die Fahrraddemo geplant

Die Fahrraddemo findet im Rahmen des bundesweiten Aktionstags zur klimagerechten Mobilitätswende statt. Im Nordwesten machen sich die Demonstrierenden aus Oldenburg, Ovelgönne, Westerstede, Bad Zwischenahn, Varel und Jade auf den Weg zur zentralen Kundgebung um 12:30 Uhr in Hahn-Lehmden. Zwischenstationen sind in Dringenburg, Wiefelstede, Rastede, Südbollenhagen und Neustadt geplant.

STREIT UM KÜSTENAUTOBAHN A 20-Gegner protestieren mit Radtour

Anuschka Kramer Norbert Hartfil Nils Coordes
Im Nordwesten

Angemeldet sind 1000 Teilnehmer. Die Fahrrad-Konvois werden von der Polizei begleitet und nach vorne und hinten abgesichert. Straßensperrungen sind nicht geplant, das Überholen der Konvois ist jedoch nicht möglich. Im gesamten Demonstrationsgebiet ist daher heute Vormittag mit Beeinträchtigungen zu rechnen.

Nach dem Ende der Veranstaltung in Hahn-Lehmden dürften dann wieder einige Radfahrer auf den Straßen unterwegs sein. Mehr Informationen zur geplanten Demo im Ammerland finden Sie hier.


Zweite Demo in der Wesermarsch

Auch der Verkehr der Bundesstraße 437 zwischen Stotel und Kleinensiel wird etwa von 14.30 bis 16 Uhr erheblich beeinträchtigt sein.

In der Nordröhre des Wesertunnels werden dann Radfahrer unterwegs sein, die auf einer weiteren Protestveranstaltung gegen die geplante Verlängerung der A 20 demonstrieren und unterwegs zu einer Veranstaltung auf um 17 Uhr dem Nordenhamer Marktplatz sind. Das Verwaltungsgericht Oldenburg hatte die Nutzung der Röhre erlaubt.

An diesem Sonnabendnachmittag ausnahmsweise für Fahrradfahrer frei: der Wesertunnel

VERKEHRSBEHINDERUNGEN AM SONNABENDNACHMITTAG Fahrraddemo im Wesertunnel stoppt Autofahrer

Henning Bielefeld
Kleinensiel

Der Weiterbau der Küstenautobahn A 20 von Bad Segeberg in Schleswig-Holstein nach Westerstede sorgt seit Jahren für Diskussionen. Lesen Sie dazu auch ein Pro & Contra zweier NWZ-Redakteure.

Nils Coordes
Nils Coordes Online-Redaktion
Christian Schwarz
Christian Schwarz Online-Redaktion
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