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NWZonline.de Region

Flamingos in Brake und SEK-Beamte auf der Fähre

02.07.2019

Oldenburg In unserem monatlichen Rückblick über die meist beachteten Artikel auf NWZonline stellen wir Ihnen die Themen vor, die am meisten für Aufsehen gesorgt haben. Das war im Juni 2019 los:

SEK-Einsatz in Harlesiel lässt Wangerooge-Fahrer warten

Es iwar der Samstag am Pfingstwochenende, nachmittags: Der Fährverkehr zwischen der Nordseeinsel Wangerooge und dem Festland war seit Stunden eingestellt, ein Hubschrauber kreiste über der Insel. Rund 30 schwer bewaffnete SEK-Beamte nahmen einen Mann auf einer Fähre in Harlesiel fest – und die Reisenden wussten lange Zeit gar nicht, warum die Fähre nicht ablegen darf.

Der Einsatz am 8. Juni sorgte im Oldenburger Land für Aufsehen. Gerüchte, es könnte sich bei den Festgenommenen – zwischenzeitlich war von drei Personen die Rede – um die ehemaligen RAF-Terroristen Daniela Klette (61), Ernst-Volker Staub (65) und Burkhard Garweg (50) handeln, machten die Runde.

Später stellte sich heraus: Der Einsatz stand im Zusammenhang mit dem Fall des eine knappe Woche zuvor erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Der festgenommene Mann wurde später im Polizeipräsidium Nordhessen befragt, es fanden sich jedoch keine Anhaltspunkte für eine Tatbeteiligung, teilte die Polizei mit.

Später wurde im Fall Lübcke tatsächlich ein dringend Tatverdächtiger festgenommen, der die Tat auch gestand. Mit den aufregenden Stunden in Harlesiel hatte das dann aber nichts mehr zu tun.

Lkw-Fahrer verhindert Unfall mit Bus voller Kinder

Mitte Juni ereignete sich auf der Autobahn A 27 bei Verden ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Lastwagen vollkommen zerstört und zwei Menschen leicht, einer schwer verletzt wurden. Das Besondere an diesem Unfall war jedoch das Verhalten eines Lkw-Fahrers, der den Unfall durch seinen Rückspiegel vorhersah: Der 24-jährige Marvin Reichert reagierte blitzschnell und steuerte seinen Laster, vor dem ein Reisebus voller Kinder stand, geistesgegenwärtig mit Vollgas auf die linke Spur. Sein Lkw wurde zwar noch von einem zweiten Laster getroffen, in den der unfallverursachende Sattelschlepper gefahren war. Die Kinder jedoch blieben unbeschadet.

Der Fall sorgte bundesweit für Aufsehen. Der 24-Jährige selbst zeigte sich bescheiden: „Die wahren Helden sind die Rettungskräfte, die nach dem Unfall die Fahrbahn wieder frei geräumt haben“, sagte er. Doch auch bei der Versorgung des 38-Jährigen, der mit seinem Fahrzeug ungebremst auf den zweiten Laster aufgefahren war, halt Marvin Reichert. Das Lob der Polizei und die anerkennenden Worte in sozialen Medien hatte er, bescheiden hin oder her, definitiv verdient.

Flamingos ziehen Blicke im Nordwesten auf sich

Da haben sich am Pfingstmontag einige Passanten die Augen gerieben: Standen da etwa 15 Rosaflamingos im flachen Gewässer der Kleipütte bei Brake und suchten Nahrung im Gewässer? Eigentlich gilt das Zwillbrocker Venn im Landkreis Borken (Nordrhein-Westfalen) als nördlichste Flamingo-Kolonie der Bundesrepublik. Wo also kamen die exotischen Vögel her?

Die NWZ fragte nach: „Unsere sind es nicht“, verriet Barbara Minnemann vom Jaderpark. Zwar halte dieser auch Rosaflamingos, doch so, dass sie das Gehege nicht verlassen können. Christoph Rückriem gab dann den entscheidenden Hinweis. Er ist Biologe in der bereits erwähnten Biologischen Station Zwillbrock. „Wenn die Tiere rote Ringe mit weißer Schrift tragen, stammen sie von uns“, sagte er. Und die meisten der Braker Tiere tragen derartige Ringe.

„Jungtiere streifen hingegen durchaus 300 bis 400 Kilometer umher. Das ist ein ganz normales Verhalten“, erklärt Rückriem. Und innerhalb dieses Radius liegt Brake durchaus mittendrin. Später zogen die Flamingos weiter und wurden noch auf der Insel Minsener Oog, im Landkreis Leer und in Dangast gesichtet.

Video aus dem Unterricht sorgt für Ärger in Emden

Weil eine 13-Jährige aus dem 7. Jahrgang der IGS in Emden ein im Unterricht aufgenommenes Video über Whatsapp verschickte, bekam sie Ärger mit der Schuld und der Polizei: Sie wurde als „Tatverdächtige“ vorgeladen, da anscheinend Anzeige erstattet wurde.

Zusätzlich zur Vorladung wurde eine große Konferenz einberufen und die 13-Jährige in eine Parallelklasse versetzt. Ihr Vater hält die Behandlung für sehr hart – seiner Aussage nach habe es sich um ein sechs Sekunden langes Video gehandelt, das 24 Stunden lang für circa 20 Personen sichtbar war. Die Tochter habe sich anschließend auch bei der gefilmten Lehrerin entschuldigt, persönlich, schriftlich und mit Schokolade.

Neue Bürgermeister in Westerstede, Rastede und Molbergen

Nach den Landrat- und Bürgermeisterwahlen Ende Mai gingen zwei Kandidatinnen und vier Kandidaten in die Verlängerung: In Rastede, Westerstede und Molbergen war es zu keiner Entscheidung gekommen – und eine Stichwahl musste her. Am 16. Juni war es soweit: Und nun haben Westerstede (Michael Rösner), Rastede (Lars Krause) und Molbergen (Witali Bastian).

Christian Schwarz Redakteur / Online-Redaktion
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