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NWZonline.de Region

Drei Tage im Einsatz für den ganzen Ort

25.05.2019

Oldenburger Land Halbzeit für 111 Landjugend-Gruppen in ganz Niedersachsen und 17 aus dem Oldenburger Land: Seit Donnerstagabend, 18 Uhr, werkeln die Jugendlichen und jungen Erwachsenen an ihren Aufgaben für die 72-Stunden-Aktion.

Die Dachorganisation Niedersächsische Landjugend (NLJ) hat die Landjugend-Gruppen aufgerufen. Parallel läuft, vor allem im Raum Cloppenburg, auch noch die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Diözesan- und Jugendverbände in der Region. Beide Aktionen folgen dem gleichen Muster: Die teilnehmenden Gruppen bekommen eine zuvor geheimgehaltene Aufgabe gestellt, die innerhalb von drei Tagen erledigt sein muss. Die Aufgaben sind alle gemeinnützig und sollen vor allem der Bevölkerung in den jeweiligen Orten zugute kommen.

Online-Spezial:So läuft die 72-Stunden-Aktion im Oldenburger Land

Bei der Formulierung orientieren sich die Organisatoren sowohl an den Desideraten vor Ort als auch an den Fähigkeiten und Zusammensetzungen der teilnehmenden Gruppen. Ganz vorn dabei unter den häufigsten Aufgaben in diesem Jahr sind der Bau von Insektenhotels und das Anlegen von Blühstreifen. Aber auch die altbewährte Herausforderung, eine Grill- oder Schutzhütte zu bauen, findet sich wieder in der Aufgabenliste. Im Falle der 17 Landjugenden zwischen Garrel und Butjadingen sehen die Aufgaben beispielsweise so aus: In Benthullen-Harbern (Landkreis Oldenburg) wird der Platz rund um die Freilichtbühne auf Vordermann gebracht. Dazu müssen unter anderem eine katzensichere Sandkiste gebaut, Fahrradständer errichtet und Pflasterarbeiten erledigt werden. In Jever hingegen muss ein Feldweg neu gestaltet werden – Insektenhotels, Infotafeln und Sitzgelegenheiten inklusive.

„Teilweise werden die Gruppen bei ihrer Planung durch Bauzeichnungen und vorgegebene Maße unterstützt“, erklärt Jorrit Rieckmann, Bundesjugendreferent der NLJ und Mitglied im Projektteam, „häufig haben die Landjugendlichen bei der Umsetzung und Gestaltung aber auch die Möglichkeit, eigenständig zu entscheiden, wie das Ergebnis am Ende nach ihren Wünschen und Vorstellungen aussehen soll. Der Kreativität sind hierbei kaum Grenzen gesetzt.“

Im Vorfeld mussten die Landjugenden – oder die Gruppen unter dem Dach des BDKJ – sich schon so gut es geht vorbereiten. Das bedeutet, da die genaue Aufgabe ja unbekannt war, vor allem: Unternehmen, Dorfbewohner und andere Vereine ansprechen und um Unterstützung bitten. Geld für die Erledigung der 72-Stunden-Aktion gibt es nämlich nicht, alles muss entweder aus eigener Tasche bezahlt werden oder über Sponsoren und Unterstützer aus dem direkten Umfeld aufgefangen werden.


Mehr Infos zur 72-Stunden-Aktion im NWZ-Spezial unter   www.nwzonline.de/72stunden 
Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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