Oldenburg - Rohrleitungen und Kabel, kritische Infrastruktur und Versorgungssicherheit – das sind die Themen der 35. Auflage des Rohleitungsforums in Oldenburg, das in diesem Jahr zum ersten Mal in den Weser-Ems-Hallen stattfindet. Noch bis einschließlich diesen Freitag, 31. März, sind mehr als 440 Aussteller und 4000 Experten aus dem In- und Ausland sowohl im Außenbereich als auch in den Hallen anzutreffen.
Die Wasserversorgung
Eines der zentralen Konferenzthemen, welches in jüngerer Vergangenheit durch heiße, trockene Sommer auch regional an Bedeutung gewonnen hat, ist die Sicherstellung der Resilienz in der Wasserversorgung, erklärte Prof. Thomas Wegner, Vorstandsmitglied des Vereins iro und Geschäftsführer der iro GmbH Oldenburg, am Donnerstag.
„Die öffentliche Wasserversorgung ist in Deutschland eine zentrale Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge“, sagte Dipl.-Ing. Axel Frerichs, stellvertretender Geschäftsführer des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands OOWV (Brake). Sie sei Teil der kritischen Infrastruktur mit dem Ziel, die gesicherte Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser in einer einwandfreien Qualität, ausreichender Menge und ausreichendem Druck zu gewährleisten. Damit das aber auch in Notsituationen gelingt, müsse man vorbereitet sein, erklärte Frerichs.
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
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Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
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Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
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Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
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Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
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Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
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Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
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Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
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Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Mehr als 440 Aussteller sind beim diesjährigen Rohrleitungsforum in Oldenburg vertreten. (Bild: Piet Meyer)
Der Notfallplan
Der OOWV habe in der Vergangenheit reaktive Abläufe für verschiedene Not- und Krisensituationen entwickelt. So sei die Wasserversorgung auch ohne Strom drei Tage lang sichergestellt, erklärte Frerichs. Sollte der Stromausfall länger dauern, ließen sich Gebiete auch von der Versorgung abkoppeln – etwa, um Krankenhäuser und andere kritische Infrastruktur länger zu versorgen, sagte er. Die Grundlage für diese zielgerichteten Anpassungen sei eine umfangreiche Datenerhebung.
„So konnten wir unserer Aufgabe beispielsweise während der Corona-Pandemie uneingeschränkt nachkommen und bestehen auch momentan gegen die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine“, sagte Frerichs. Das Thema Cybersicherheit gewinne daher auch stark an Bedeutung, sagte Prof. Dr.-Ing. Katharina Teuber von der Jade Hochschule, Expertin für Siedlungswasserwirtschaft.
Faktor Ausbildung
Für die Ausbildung von Nachwuchskräften an der Jade Hochschule im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft bedeutet das, „dass die Trinkwasserressourcen nicht mehr als selbstverständlich verstanden werden können, sondern deren existenzieller Wert für die Gesellschaft verdeutlicht werden muss“, sagte Teuber.
Diese zukünftigen Entwicklungen und Unsicherheiten stellten für die heutigen Studierenden eine große Herausforderung für ihre berufliche Zukunft dar, gleichzeitig warte auf sie aber ein spannendes Arbeitsfeld in stetigem Wandel, erklärte Teuber.
